Vodafone erhöht in Freiburg Glasfaseranteil in seinem Netz
Vodafone hat in Freiburg im Breisgau ein Glasfaserausbauprojekt gestartet. Das teilten Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und Michael Jungwirth von Vodafone Deutschland jüngst auf einer gemeinsam Informationsveranstaltung mit. Dadurch sollen mehr als 93.000 Haushalte im Netz von Vodafone Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s erhalten. Vodafone erhöht durch den Ausbau den Glasfaseranteil in seinem HFC-Netz und bringt die Glasfaser näher zum Kunden.
"Minimalinvasive" Ausbauweise
Für den Ausbau setzen Vodafone und der Multitechnikdienstleister SPIE im Breisgau erstmals einen Saugbagger ein, der minimalinvasiv und in kürzester Zeit saubere Löcher für die Verlegung der Glasfaser-Leerrohre freilegen kann. Dabei würden weder Wurzelwerk noch erdverlegte Leitungen und Rohre beschädigt. Über einen Luftstrom wird das angesaugte Erdreich in den Sammelraum des Saugbaggers mitgerissen und so die Baustelle sauber gehalten.
Die Maßnahme umfasst Tiefbauarbeiten auf einer Trassenlänge von rund 10 Kilometer sowie die Errichtung von 37 Glasfaser-Knotenpunkten mit einem Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro. Zusätzlich schließt Vodafone die Gebäude des BVB Bauverein Breisgau eG mit 7.000 Wohneinheiten an Glasfaser an (FTTB). Insgesamt profitieren rund 21.000 Haushalte in zahlreichen Straßenzügen der Stadtteile Haßlach und Stadtmitte von dieser Maßnahme. Der Ausbau startet jetzt und wird im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen sein.
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Claudia Boss-Teichmann 27.06.2022


