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5G-Antenne (Foto: Deutsche Telekom)

Datenverkehr in 5G-Netzen steigt stark an

Drei Jahre nach dem Start des ersten 5G-Netzes in Deutschland kommt der Ausbau mit dem ultraschnellen Mobilfunkstandard voran. Am 16. Juli 2019 hatte Vodafone Deutschlands erstes, damals noch sehr kleines, 5G-Handy-Netz freigeschaltet. Wie der Düsseldorfer Konzern mitteilt, können mittlerweile 55 Millionen Menschen in Deutschland das 5G-Netz von Vodafone zuhause nutzen. Der Datenverkehr im 5G-Netz wachse stark, vor allem in den zurückliegenden zwölf Monaten sei die Nutzung deutlich angestiegen.

Fast 30 Prozent der Smartphones, die täglich im Mobilfunknetz von Vodafone genutzt werden, sind 5G-Handys. 34.000 Antennen im Vodafone-Netz sind jetzt für 5G freigeschaltet.

"Heute transportiert unser 5G-Netz acht Mal mehr Daten als noch vor einem Jahr. 5G wird für immer mehr Menschen alltäglich. Die Verbreitung der 5G-Smartphones hat stark zugenommen, weshalb wir immer häufiger 5G nutzen, um Fotos und Videos schneller herunterzuladen, datenintensive Apps in höchster Qualität zu nutzen und ruckelfrei Online-Games zu spielen", erklärt Vodafone Technik-Chefin Tanja Richter.

Telekom und Telefónica zogen nach


Die Deutsche Telekom und Telefónica (O2) zogen später mit dem 5G-Ausbau nach. Telefónica liegt nach eigenen Angaben in Deutschland inzwischen bei einer 5G-Abdeckung von 50 Prozent. Damit sei das Ausbauziel für das Gesamtjahr 2022 schon jetzt erreicht. Vor einem halben Jahr habe die 5G-Abdeckung nur 30 Prozent betragen.

O2 Telefónica hatte das eigene 5G-Netz im Oktober 2020 gestartet. Heute funken über 14.000 5G-Antennen im O2 Netz. Davon senden rund 6.000 Antennen auf der 3,6 GHz-Frequenz, die sich besonders für schnelles und leistungsfähiges 5G eignet. Das per 5G übertragene Datenvolumen ist im O2-Netz den Angaben zufolge binnen eines Jahres um das 30-fache angestiegen – vom zweiten Quartal 2021 bis zum zweiten Quartal 2022. O2 Telefónica verzeichnet eine wachsende Nachfrage an 5G-Tarifen und -Endgeräten.

Auf das Netz der Deutschen Telekom können nach eigenen Angaben 92 Prozent der Haushalte zugreifen. Auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt über 2.000 5G-Standorte. Das 5G-Datenvolumen habe sich bei dem Bonner Konzern im Inland binnen eines Jahres verdreifacht, sagte eine Firmensprecherin der dpa.



 

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