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Finanzierung

DWS beteiligt sich an Deutsche Giganetz

Die DWS Group (DWS) - ein zur Deutschen Bank gehöriger, börsennotierter Vermögensverwalter - erwirbt Anteile an der Deutschen GigaNetz GmbH. Die Gründer sowie der bisherige Hauptinvestor, ein Fonds von InfraRed Capital Partners (InfraRed), bleiben weiterhin als Anteilseigner bestehen. InfraRed verwaltet ein Eigenkapitalfondsvolumen von rund $ 12 Mrd. und plant, seine Beteiligung an der Deutschen GigaNetz noch weiter zu erhöhen. Der internationale Infrastruktur-Vermögensverwalter ist mehrheitlich im Besitz von SLC Management, dem institutionellen und alternativen Asset Management-Bereich der Sun Life Financial Inc. Aufgrund der jeweiligen Größe des Mehrheitsaktionärs von der DWS, der Deutschen Bank AG, und der Muttergesellschaft von InfraRed, der Sun Life Financial Inc., ist noch die Genehmigung der Transaktion durch die Europäischen Kommission notwendig.

Langfristiges Wachstum geplant

"Mit DWS und InfraRed haben wir zwei sehr große und erfahrene Investoren für ein langfristiges Wachstum an unserer Seite, die es uns durch die zugesagten Investments ermöglichen, den ursprünglichen Businessplan deutlich zu übertreffen. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 3 Mrd. Euro war es bislang unser Ziel, mehr als eine Million Haushalte mit FTTH (Fiber To The Home), also einem Glasfaseranschluss direkt bis in die Wohnung des Kunden, zu verlegen", erklärt Jan Georg Budden, CEO der Deutschen GigaNetz GmbH. Diese Unternehmensziele seien bereits in den vergangenen zwei Jahren deutlich übertroffen worden.

Greenfield-Ansatz als "überzeugendste Strategie"

Thomas Kalthöfer, Senior Principal für Infrastrukturinvestitionen bei der DWS, hält den Greenfield-Ansatz auf Basis der voll skalierbaren Plattform der Deutschen GigaNetz für die überzeugendste Strategie in einem Markt, der weitere Investitionen benötigt, um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben: "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Deutschen GigaNetz und sind zuversichtlich, damit eine entscheidende Investition gerade für Deutschland zu leisten."
 

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