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Tele Columbus hält am geplanten Börsengang fest

Die Tele Columbus AG ("Tele Columbus" oder "das Unternehmen"), der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber, treibt die Pläne für einen Börsengang ("IPO") weiter voran. Tele Columbus beabsichtigt, seine Aktien im ersten Halbjahr 2015 im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notieren zu lassen, sofern das Marktumfeld dies zulässt. Bei dem Börsengang sollen sowohl neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung als auch Aktien bisheriger Gesellschafter über eine Beteiligungsgesellschaft platziert werden. Tele Columbus erwartet, dass der Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung bei rund 300 Mio. Euro liegen wird, exklusive einer möglichen Greenshoe Option von bis zu 10 Prozent aus neuen Aktien.

Diese Pläne werden von negativen Nachrichten aus der Wohnungswirtschaft begleitet. Nach unbestätigten Informationen will das Immobilienunternehmen Nassauische Heimstätte / Wohnstadt entsprechende Gesatttungsverträge für 40 000 angeschlossene Wohneinheiten nicht verlängern. Die Tele Columbus-Gruppe konnte außerdem in der Vergangenheit drei weitere Gestattungsverträge nicht verlängern.

 

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