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Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des FRK, wird auf dem diesjährigen Breitbandkongress in Leipzig eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussionsrunde moderieren (Foto: FRK)

FRK Breitbandkongress

FRK Breitbandkongress: Finanzinvestoren treffen auf mittelständische Netzbetreiber

Konfrontation oder Kooperation? Für den beschleunigten Glasfaserausbau spielen Finanzinvestoren und mittelständische Netzbetreiber eine Schlüsselrolle. Zudem stehen beide Gruppen vor Ort häufig im direkten Wettbewerb mit der Telekom und Vodafone. Beim FRK Breitbandkongress 2022 diskutieren im H 4 Hotel in Leipzig am 14.und 15. September erstmals führende Vertreter beider Seiten miteinander, um Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und potentielle partnerschaftliche Handlungsoptionen auszuloten.

Wichtige Impulse erwartet

Richtungsweisende Impulse erwarten die Veranstalter dabei von der Podiumsdiskussion "Finanzinvestoren: Chance oder Problem für mittelständische Netzbetreiber?" Ihre Teilnahme an der von Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation, moderierten Diskussionsrunde haben Soeren Wendler, Geschäftsführer Deutsche GigaNetz, Toni Lo Chiatto, Geschäftsführer Strategic Fiber Networks GmbH, Jochen Mogalle, CEO LEONET AG und Charles Fränkl, Vorsitzender des Beirats der DNSNet, zugesagt.
 
Labonte: "Die mittelständischen Kabelnetzbetreiber wollen wissen, wohin die Reise künftig geht. Aufkauf, Überbau oder doch Zusammenarbeit in Form von Open Access. Interessant ist deshalb die künftige strategische Ausrichtung der Finanzinvestoren und der in ihrem Mehrheitsbesitz befindlichen operativen Firmen. Konzentrieren sie sich weiterhin auf den Ausbau der NE-3 oder streben sie darüber hinaus sinnvollerweise eine integrierte Strategie mit dem oder gegen den Mittelstand beim Ausbau der NE-4 für die Wohnungswirtschaft an?"
 
Es werde in jedem Fall nur gemeinsam gehen, wenn "wir im Wettbewerb langfristig mit den beiden Oligopolisten bestehen wollen", zeigt sich der FRK-Vorsitzende überzeugt. Entscheidend aus seiner Sicht wird sein, ob die überwiegend in Besitz angloamerikanischer Investoren befindlichen Holdinggesellschaften aus alten Fehlern gelernt und Kompetenzen aufgebaut haben und ob sie ihren Tochtergesellschaften mehr Handlungsspielraum und Verantwortung bei der Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern übertragen.
 
Lesen Sie zu FRK auch: Kartellbeschwerde des FRK gegen Öffentlich-Rechtliche Rundfunkanstalten (CVE vom 12.08.2022)
 
 

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