
NetCologne hat den Glasfaserausbau in der Kölner Innenstadt am Alter Markt und dem Areal rund um die Kirche Groß St. Martin abgeschlossen (Foto: NetCologne)
NetCologne
Glasfaserausbau in der Kölner Innenstadt
NetCologne hat den Glasfaserausbau in der Kölner Innenstadt am Alter Markt und dem Areal rund um die Kirche Groß St. Martin abgeschlossen. Damit sind in diesem Jahr in Köln weitere 1.000 Haushalte und 130 Gewerbetreibende ans Glasfasernetz angeschlossen worden, gab der regionale Telekommunikationsanbieter bekannt.
"Mit über 29.000 verlegten Kilometern in der Stadt und der Region entspricht unser Glasfasernetz einer Strecke von Köln bis Australien und wieder zurück. Damit bieten wir in Köln bereits jetzt das mit Abstand dichteste Glasfasernetz. Unser Ziel ist es, perspektivisch allen Kölnerinnen und Kölnern Glasfaser-Internet anzubieten", sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer der NetCologne.
Fördergelder unterstützen Teil des Glasfaser-Ausbaus
Das Unternehmen baut in Köln gefördert und eigenwirtschaftlich aus. Im Zuge eines Ausschreibungsverfahrens der Stadt Köln hatte NetCologne im Frühjahr den Zuschlag für den geförderten Ausbau von bisher schlecht versorgten Adressen, sogenannten „weiße Flecken“, mit Glasfasernetz erhalten. Die Fördersumme für das Projekt beläuft sich laut NetCologne auf insgesamt 33 Millionen Euro, wobei 50 Prozent vom Bund, 40 Prozent vom Land NRW und zehn Prozent (3,3 Mio. Euro) von der Stadt selbst getragen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Glasfaserausbau in Köln liegen nach Unternehmensangaben mit dem von NetCologne selbst getragenen Ausbau damit bei 42 Millionen Euro.
NetCologne schließt in Eigenregie regelmäßig auch Nachbarschaftsgebäude entlang der neu entstehenden Glasfasertrassen an. Insgesamt sollen dadurch bis 2025 zusätzlich 17.800 Haushalte von Gigabit-Geschwindigkeiten profitieren können. Der Abschluss des Ausbaus im Rahmen der Fördervorgaben erfolgt bis zum Sommer 2025. Als nächstes sollen die Ausbauarbeiten in Köln-Dellbrück starten, teilt NetCologne mit.
Außerdem hat NetCologne in diesem Jahr in Kooperation mit der Stadt ein LoRaWAN-Netz eingerichtet. Dieses macht es möglich, dass zum Beispiel Parksensoren, Temperatur- oder Bewegungsmelder Daten zur weiteren Verwendung erfassen und die Informationen daraus für neue Dienstleistungen nutzbar werden.
Claudia Boss-Teichmann 25.10.2022

