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Die Deutsche Telekom wächst mit Geschäftskunden und hat einen neuen Bereich "als One-Stop Shop für die Digitalisierung" gegründet. Dabei steht T-Systems im Kern der Digitalstrategie. (Foto: Deutsche Telekom)

Digitalisierung

Telekom ordnet Geschäftsfeld für Digitalisierung neu

Die Deutsche Telekom (TDG) stellt ihren neu geschaffenen Bereich für die Kombination aus Konnektivitäts-Leistungen und Telko-nahen Plattformen, beispielsweise für das Internet der Dinge und Security, vor. Software-Kompetenzen zur Integration dieser Plattformen in die Geschäftssysteme von Unternehmen komplettieren dieses Angebot. Der neue Bereich in der TDG bringt diese Leistungen als One-Stop-Shop für die Digitalisierung auf den Markt und konzentriert sich zunächst auf den deutschen Mittelstand, teilt die TDG mit. Das Angebot soll skalierbar für eine breitere Palette von Kunden in anderen europäischen Regionen und darüber hinaus sein.

Akquisitionen stehen auf der Agenda

Im Zuge der Gründung des neuen Geschäftsfeldes überträgt T-Systems ab 2023 ihre Digitaltochter T-Systems MMS, ein Anbieter von Digital Experience Services, in den Konzern. Die MMS ist ein eigenständiges Unternehmen und wird künftig in der Deutschen Telekom gesteuert. Die Zusammenarbeit zwischen MMS und den Kunden von T-Systems laufe unverändert weiter. Darüber hinaus betont die Telekom, dass sie in Technologie und strategische Partnerschaften investiere, um im neuen Geschäftsbereich zu wachsen und global zu skalieren. Akquisitionen stünden ebenfalls auf der Agenda.

T-Systems im Kern der Digitalstrategie

Die Telekom positioniert ihre Großkundensparte T-Systems im Kern ihrer Digitalstrategie. T-Systems erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Der Löwenanteil verteilt sich mit rund 85 Prozent auf Cloud Services und Digitale Lösungen. Ein wichtiges Differenzierungsmerkmal ist laut Telekom die Beratung, die Kunden bei der Entwicklung ihrer digitalen Strategien hilft.
Unter dem Markendach von T-Systems stellen sich die Portfolio-Einheiten jetzt neu auf. Darüber hinaus will T-Systems verstärkt auf Partnerschaften setzen. Insbesondere der Ausbau von Near- und Offshore-Kapazitäten sei geplant.
 
Um die unternehmerische Aufstellung von T-Systems zu unterstützen, entlaste der Konzern das Unternehmen von historischen Verpflichtungen, so die Telekom. Damit will das Unternehmen in seiner ihrer Großkundensparte mehr Spielraum für Investitionen in das Geschäft schaffen. Gleichzeitig werde T-Systems so zu einem bevorzugten Partner für die eigene Digitalisierung im Konzern.

Konzern vermeldet Wachstum auch im dritten Qartal

Die Deutsche Telekom bleibt auf stabilem Wachstumskurs. Im dritten Quartal 2022 stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,8 Prozent auf 29,0 Milliarden Euro. Noch deutlicher legten die Service-Umsätze mit 12,5 Prozent auf 23,6 Milliarden Euro zu. Weitere Wirtschaftszahlen zur Deutschen Telekom finden Sie hier: Deutsche Telekom wächst auch im dritten Quartal stabil und erhöht ein weiteres Mal die Prognose für das laufende Jahr.

 

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