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Das neue H30Crystal-F von Televes zeichnet sich durch ein breites Einsatzspektrum aus: Messungen von DVB-S/S2, DVB-T/T2, DVB-C über IPTV, Glasfasernetze bis zu Rückkanal (Foto: Televes)

Messtechnik

Televes erweitert H30Crystal-Serie

Televes hat seine Messgeräteserie H30Crystal um das neue H30C-F erweitert. Die Kombination aus einem breitem Einsatzspektrum (DVB-S/S2, DVB-T/T2, DVB-C, IPTV, Glasfasernetze, Rückkanal) und einer großen Auswahl an Messfunktionen machen es laut Hersteller zu einem idealen Werkzeug für Installateure, die täglich mit unterschiedlichen Technologien moderner Telekommunikationsanlagen arbeiten.

Flexible Bedienung durch Multiscreen-System

Das H30-F verfügt über eine Web-Schnittstelle mit intuitiver Bedienoberfläche zur leichten Konfiguration. Es hat einen WLAN-Analyzer, der automatisch alle drahtlosen Netzwerke im 2,4- und 5-GHz-Bereich erkennt, sowie einen optischen Empfänger für Wellenlängen von 1310 nm, 1490 nm und 1550 nm. Um alle Anforderungen des Satellitenempfangs zu erfüllen, lassen sich auch Wideband-LNBs und Einkabelanlagen mit dCSS-Technologie einmessen, informiert Televes. Durch Unterstützung des neuen Kompressionsformats HEVC H.265 werden die Videosignale mit maximaler Full-HD-Auflösung auf dem 2,8‘‘-Farbdisplay angezeigt. Außerdem ist es durch das Multiscreen-System und eine App (H30Suite) möglich, das Messgerät über Smartphone und Co. aus der Ferne zu bedienen. Zu den weiteren Merkmalen gehören ein automatischer Systemscan, die Darstellung der Messwerte nach dem Ampelprinzip und ein automatisches Softwareupdate via Internet.

Der Frequenzbereich des Messgeräts reicht von 5...2200 MHz und der Eingangspegel von 25...125 dBµV. Die Resolution und die Impedanz betragen 50 kHz bzw. 75 Ohm. Zu den DVB-S/S2-, DVB-T/T2- und DVB-C-Messungen, die entweder automatisch oder durch Eingabe des Kanals durchgeführt werden können, gehören Pegel, Modulationsfehlerrate (MER), Pre- und Post-Bitfehlerverhältnis (BER), Träger-Rausch-Verhältnis (C/N) und Konstellation.

Mit dem optischen Empfänger lassen sich die Leistung und Dämpfung von Glasfasernetzen bei Wellenlängen von 1310 nm, 1490 nm und 1550 nm messen. In Netzen mit optischen Sat-Verteilungen steht zudem der gleiche Funktionsumfang wie bei den Messungen von Sat, Kabel und Terrestrik zur Verfügung. Der optische Anschluss ist für SC/APC-Stecker ausgelegt. Ein mitgeliefertes Zubehörset bietet laut Televes größtmögliche Flexibilität für den Anschluss anderer Steckertypen.

Unicast- und Multicast-IPTV-Streams lassen sich sowohl per Videoanzeige als auch durch Anzeige der Gesamtbitrate und der Bitrate für jeden verfügbaren Dienst demodulieren und analysieren. Außerdem sind für jeden Dienst relevante Informationen wie SID (Security Identifier), VPID (Video Payload Identifier), Videoprofil sowie Bitrate für Audio und Video verfügbar. Darüber hinaus werden für IPTV-Signale UDP- (User Datagram Protocol) und RTP-Protokollmessungen (Realtime Transport Protocol) durchgeführt, beispielsweise UDP-Format, Media Loss Rate und Lost IP-Frames, beschreibt Televes die weiteren Features des Messgeräts.

Das Messgerät hat ein Kunststoffgehäuse, das 175 x 100 x 52 mm misst, und wiegt 510 g. Über drei Tasten und eine Wippe (rauf, runter, links, rechts) mit OK-Knopf lässt es sich leicht bedienen, erklärt Televes. Ein Langzeit-Akku mit Energiesparmodus und ein 12-V-Netzteil gehören ebenso zum Lieferumfang wie ein 12-V-Kfz-Adapter, mehrere Adapter für unterschiedliche Stecker und Kupplungen sowie ein F-Abschlusswiderstand mit DC-Block. Optional ist eine Wetterschutztasche erhältlich.

 

 

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