Glasfaserausbau
Neue Glasfaseranschlüsse in Sachsen-Anhalt

Im Norden Sachsen-Anhalts in der Altmark startete 2020 ein öffentlich gefördertes Breitband-Ausbauprojekt. Mit der Förderung von Bund und EU in Höhe von 135 Millionen Euro sollen mehr als 30.000 Haushalte, fast 2.900 Unternehmen und rund 770 Institutionen Gigabitanschlüsse auf Glasfaserbasis erhalten. Jetzt wurde zum Jahresende der Startschuss für die Aktivierung der Glasfaserhausanschlüsse in den verschiedenen Ausbauregionen des Landkreises Salzwedel und im Landkreis Stendal gegeben. In zahlreichen Gemeinden konnte der symbolische Button an den Technikgebäuden der DNS:NET gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Altmark, den Bürgermeistern und der DNS:NET gedrückt werden. Unter anderem erfolgte dies in Arneburg-Goldbeck, in Elbe-Havel-Land, in der Region um Osterburg und in der östlichen Altmark.
Knapp 2.000 neue Anschlüsse im Februar geplant
Seit der dritten Januarwoche gingen Tausende Haushalte der Altmark ans Netz der DNS:NET. So startete das Jahr mit 1.100 Anschlüssen in Apenburg im Landkreis Salzwedel, in Erxleben und Flessau (Osterburg). Mit weiteren Ortsteilen der Stadt Tangerhütte, im Elbe-Havel-Land (Landkreis Stendal) sowie Ortsteilen von Arendsee, Bismark und Kalbe im Altmarkkreis Salzwedel geht es im Februar weiter, sodass Mitte Februar gemäß der Planung knapp 2.000 Haushalte ihren FTTH-Anschluss bei der DNS:NET nutzen können.
30.000 versorgte Haushalte am Ende des geplanten Ausbaus
In der Altmark steuert der Zweckverband Breitband Altmark das kommunale Netz und Gesamtprojekt, bei dem zwanzig Gemeinden und zwei Landkreise ihre kommunale Infrastruktur direkt aufbauen. Die bislang unterversorgte Fläche erstreckt sich über 4.700 Quadratkilometer. Nach Fertigstellung des Glasfasernetzes sollen über 30.000 Haushalte mit Glasfaserleitungen und Kommunikationspaketen versorgt werden.
Das errichtete Netz des Zweckverbands Breitband Altmark ist als Offenes Netz konzipiert und umgesetzt. Netzbetreiber ist die DNS:NET.
Die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel und Stendal hatten sich bereits 2017 mit mehreren Gemeinden zum Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) zusammengeschlossen. Die Altmark gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Sachsen-Anhalts. Das Bundesland nahm 2019 deutschlandweit den letzten Platz bei der Breitbandverfügbarkeit ein.
Claudia Boss-Teichmann 06.02.2023

