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Unternehmensbeteiligung

Liberty Global erwirbt Beteiligung an Vodafone


Der mulitnationale Telekommunikations- und Medienkonzern Liberty Global hat am 13. Februar bekannt gegeben, dass er 1,335 Millionen Aktien der Vodafone Group erworben hat, was 4,92 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals (ohne eigene Aktien) entspricht. Die Transaktion sei hauptsächlich durch eine attraktive Finanzierung ohne Rückgriffsrecht finanziert worden, die eine Eigenkapitalfinanzierung von Liberty Global in Höhe von rund 225 Millionen Pfund erfordere, heißt es in der Mitteilung des Konzerns.

Mike Fries, CEO von Liberty Global, kommentierte: "Wie viele andere sind auch wir der Meinung, dass der derzeitige Aktienkurs von Vodafone nicht den zugrunde liegenden langfristigen Wert des operativen Geschäfts oder die angekündigten Konsolidierungs- und Infrastrukturmöglichkeiten widerspiegelt. Wir werden weiterhin diszipliniert mit unserem Kapital umgehen und gehen davon aus, dass das zur Finanzierung dieser Investition eingesetzte Eigenkapital im Laufe der Zeit durch den Verkauf bestimmter nicht zum Kerngeschäft gehörender Vermögenswerte wieder aufgefüllt werden wird."

Für eine Investition in dieser Höhe seien keine behördlichen Genehmigungen erforderlich, und Liberty Global beabsichtige nicht, einen Sitz im Aufsichtsrat von Vodafone anzustreben, erkärt der Konzern. Liberty Global bestätigt außerdem, dass es kein Angebot für Vodafone in Betracht ziehe.

Über Liberty Global

Liberty Global ist an zahlreichen Unternehmen der Breitbandindustrie beteiligt, in Europa unter anderem an Virgin Media-02 in Großbritannien, Virgin Media in Irland, Telenet in Belgien, VodafoneZiggo in den Niederlanden und UPC in der Slowakei.

Jüngste Transaktionen in Europa waren die Übernahme von Sunrise in der Schweiz 2020 und deren Verschmelzung mit der zu Liberty Global gehörenden UPC Schweiz. In Deutschland hatte die Vodafone Group 2019 die Kabelnetze von Liberty Global Europe in Deutschland, und damit Unitymedia, sowie in Tschechien, Ungarn und Rumänien übernommen. Die Rückkehr von Liberty Global auf den deutschen Markt, um mit seiner Gesellschaft Liberty Networks Germany Glasfasernetze in un- und unterversorgten Regionen aufzubauen, war Anfang diesen Jahres gescheitert.

 

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