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"Das Glasfaserbereitstellungsentgelt ist keine wirkliche Alternative und angesichts der aktuellen Insolvenzen drängt sich die Frage geradezu auf, wie es im Glasfasermarkt weitergehen wird", sagt der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte. Auch in diesem Jahr werden auf dem FRK-Kongress wieder aktuelle Branchenthemen diskutiert werden. (Foto: FRK)

FRK Breitbandkongress

FRK erwartet mehr Aussteller und Besucher

In diesem Jahr erwartet der Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) mehr Besucher und Aussteller als in den Jahren zuvor und setzt damit sein Wachstum der vergangenen Jahre fort. "Diese Entwicklung zeichnete sich bereits kurz nach dem Breitbandkongress 2022 ab, als uns sehr schnell die ersten Standbuchungen vorlagen", erklärt Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des FRK. Die Ausstellungsfläche wurde daher vergrößert, die Zahl der Stände bei der 26. Auflage des FRK-Breitbandkongresses (6. bis 7. September 2023 in Leipzig) habe sich im Vergleich zum Vorjahr um 15 erhöht.

Bis Ende Februar 2023 waren bereits rund 90 Prozent der Stände fest verbucht. "Wer noch seine Innovationen und Produkte dem fachkundigen Publikum präsentieren will, muss jetzt schnell sein", sagt Labonte. Er geht zudem davon aus, dass auch die Zahl der Teilnehmer weiter anwachsen wird. "Wir rechnen damit, dass am 6. und 7. September im H4 Hotel zwischen 10 und 20 Prozent mehr Besucher am Breitbandkongress teilnehmen werden", prognostiziert der FRK-Vorsitzende.

Aktuelle Marktfragen werden diskutiert

Neben der Ausstellung und den Workshops, in denen sich die Teilnehmer über aktuelle technische Entwicklungen aus informieren können, wird es wieder ein Kongressprogramm zu aktuellen Fragen geben: Der Fokus wird in diesem Jahr auf den Auswirkungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) und der Aktivitäten der Finanzinvestoren auf den Breitbandausbau liegen. "Das Glasfaserbereitstellungsentgelt ist keine wirkliche Alternative und angesichts der aktuellen Insolvenzen drängt sich die Frage geradezu auf, wie es im Glasfasermarkt weitergehen wird", sagt Labonte. "Die Großen werden den Druck auf mittelständische Netzbetreiber erhöhen, die dank Kundennähe und exzellentem Service sehr erfolgreich ihre Netze betreiben und deshalb auch wettbewerbsfähig bleiben."

 

 

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