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Das Stadtwerk am See (Friedrichshafen, Baden-Württemberg) wurden für das Projekt "Smart Region" mir dem diesjährigen VKU-Innovationspreis in der Kategorie Breitband/Telekommunikation ausgezeichnet (Foto: Stadtwerk am See)

Verband kommunaler Unternehmen

VKU-Innovationspreis für vorbildliche Projekte

Der VKU-Innovationspreis 2023 wird alle zwei Jahre für vorbildliche Projekte der Daseinsvorsorge vergeben. In diesem Jahr gehen die Preise nach Frankfurt am Main (Hessen), Beratzhausen (Bayern), Friedrichshafen (BW) und Kirchberg (RLP). Diese vier Projekte überzeugten die Jury:

  • Kategorie Breitband/Telekommunikation: Stadtwerk am See (Friedrichshafen, Baden-Württemberg) für das Projekt "Smart Region": Installiert wird ein regionales LoRa-Funknetz, mit dem sich Sensoren jeder Art vernetzen lassen, sodass vielfältige Anwendungsgebiete entstehen, z. B. Abfallmanagement, Wetter- und Umweltdaten bis zur Steuerung von Heizung, Kühlung.
  • Kategorie Kommunale Energiewirtschaft: Mainova AG (Frankfurt a.M., Hessen) für das Projekt "Mainova Smart-City-Plattform": Eine individualisierbare Smart-City-Plattform, die verschiedene App-Lösungen für Kommunen, Energieversorger und Unternehmen vereint und zur Digitalisierung kommunaler Aufgaben oder auch zur Fernüberwachung von Infrastruktur genutzt werden kann. Die innovative Plattform eichnet sich durch hohe Anwenderfreundlichkeit aus und bietet Kommunen großes Einsparpotential für ihre eigenen Prozesse.
  • Kategorie Kommunale Wasser-/Abwasserwirtschaft: Zweckverband der Wasserversorgungsgruppe Laber-Naab (Beratzhausen, Bayern) für das Projekt "Das blaue Rechenzentrum": Der Zweckverband kühlt sein neues Rechenzentrum mit Wasserkälte aus dem eigenen Hochbehälter mittels Wärmetauscher, wodurch es wesentlich energieeffizienter als herkömmliche Rechenzentren ist.
  • Kategorie Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit: Rhein-Hunsrück Entsorgung AöR (Kirchberg, Rheinland-Pfalz) für das Projekt "Von der Biotonne zur Bio-"Energie"-Tonne": Eine Biogut-Vergärungsanlage erzeugt aus Bio-Abfällen für 1.500 Haushalte Strom und zusätzlich auch noch Wärme.

Innovative Ideen verbessern Daseinsfürsorge

"Die vier Preisträger sind herausragende Beispiele für den Innovationsgeist, mit dem kommunale Unternehmen die Daseinsvorsorge stärken. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wir mithilfe von Kreativität, Innovationen und Digitalisierung die Herausforderungen des Klimawandels und der Energiewende meistern können. Ob Smart-City-Plattform, blaues Rechenzentrum, LoRa-Funknetz oder ein Bioabfall-Kraftwerk – solche innovativen Ideen spornen auch andere an und verbessern so die Daseinsvorsorge branchenübergreifend", so VKU-Präsident und Jury-Vorsitzender Dr. Ulf Kämpfer. Weitere Informationen zu den Projekten, Unternehmen und Teams gibt es hier: https://www.vku.de/verband/veranstaltungen/vku-innovationspreis-2023/

Hintergrund VKU-Innovationspreis

Der VKU-Innovationspreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vom VKU verliehen. Der VKU zeichnet mit dem Preis herausragende Projekte kommunaler Unternehmen aus. Zum ersten Mal seit 2019 fand die Preisverleihung wieder live und in Farbe statt: Auf der Abendveranstaltung der VKU-Verbandstagung in Berlin wurden die Projekte auf der Bühne ausgezeichnet. Der VKU-Innovationspreis ist nicht dotiert.

Mitglieder der Jury 2023

  • Stefan Wenzel, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz
  • Marion Walsmann, MdEP für die CDU in der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments
  • Prof. Dr. Katharina Hölzle, Institutsleiterin des IAT der Universität Stuttgart und des IAO Fraunhofer
  • Klaus Hinkel, Chefredakteur Wirtschaft & Politik (Leitung), Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK)
Weiterhin: der VKU-Präsident Dr. Ulf Kämper als Jury-Vorsitzender, die drei VKU-Vizepräsidenten Patrick Hasenkamp, Guntram Pehlke und Karsten Specht sowie VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing.
 

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