
Mit Vodafone will ein dritter Anbieter in Köln Glasfaseranschlüsse anbieten (Foto: Unternehmenslogo von Vodafone auf der ehemaligen Unitymedia-Zentrale in Köln; Foto: Vodafone)
Glasfaserausbau
Vodafone baut in Köln Glasfaser aus
Vodafone Deutschland will in Kooperation mit Meridiam in der Stadt Köln Glasfaseranschlüsse für 16.000 Haushalte und Unternehmen bauen. Der Ausbau bis in die Wohnungen (FTTH) wird komplett eigenwirtschaftlich erfolgen, die Infrastruktur wird vom Infrastrukturinvestor Meridiam errichtet. Vodafone betreibt das Netz, liefert die Dienste und vermarktet die Anschlüsse. Der Ausbau soll das in Köln bereits vorhandene Glasfaser-Kabelnetz (HFC-Netz) von Vodafone ergänzen, das rund 310.000 gigabitfähige Anschlüsse umfasst.
Die Vorvermarktungsphase startet jetzt und soll bis 30. Juni dauern. Wer während dieses Zeitraums einen Glasfaseranschluss bestellt, erhält Hausanschluss und Installationspaket kostenlos. Parallel dazu soll der Glasfaser-Ausbau in einigen Wochen starten. Startzeitpunkt und die konkrete Ausbaugebiete würden noch bekanntgeben, kündigt das Unternehmen an.
Vodafone und Meridiam arbeiten bereits im Main-Kinzig-Kreis zusammen, wo im eigenwirtschaftlichen Ausbau Glasfaseranschlüsse für 23.000 Haushalte realisiert werden sollen.
Drei Unternehmen bauen in Köln aus
Mit Vodafone ist ein dritter Player in den Glasfaserausbau in der Domstadt auf den Plan getreten. Auf das Glasfasernetz des dort bereits lange aktiven regionalen Anbieters NetCologne können den Angaben zufolge 72 Prozent der Kölner zugreifen. Im vergangenen Herbst hatte die Deutsche Telekom angekündigt, dort bis 2025 100.000 FTTH-Anschlüsse errichten zu wollen.
Claudia Boss-Teichmann 22.03.2023

