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Die Benutzeroberfläche der Set-Top-Box "GigaTV Cable Box 2" zum Fernseh-Empfang via Kabelanschluss von Vodafone (Symbolbild; Foto: Vodafone)

Kabel-TV-Empfang

Vodafone stellt in weiteren Orten TV-Frequenzen um

Vodafone setzt die Umstellung der TV-Frequenzen im Kabelnetz fort. Im vergangenen Jahr hat Vodafone bundesweit rund sieben der insgesamt 13 Millionen Haushalte, die über das Kabelnetz von Vodafone fernsehen, umgestellt. Jetzt sind zunächst Gemeinden in Niedersachsen an der Reihe, im Verlauf der Monate April bis Juni sollen Umstellungen auch beispielsweise in Kaiserslautern, Bonn, Koblenz und Halle (Saale) erfolgen. Mehr als 350 TV-Sender und Hörfunkprogramme erhalten eine andere Frequenz. Zunächst werde es auch weiterhin nur vereinzelt zu Umstellungen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg kommen, kündigt Vodafone an. Erst im Anschluss, wenn die Umstellung in allen anderen Bundesländern abgeschlossen ist, solle das Verbreitungsgebiet der ehemaligen Unitymedia in den Fokus rücken.

Um das Programmangebot wie gewohnt zu empfangen, ist nach der Umstellung ein Sendersuchlauf erforderlich. In vielen Fällen wird dieser automatisch vom TV-Receiver durchgeführt.  Im vergangenen Jahr hat Vodafone bundesweit rund sieben der insgesamt 13 Millionen Haushalte, die über das Kabelnetz von Vodafone fernsehen, umgestellt.

Bislang werden im Kabelnetz regional unterschiedliche Frequenzen für die jeweiligen TV-Sender und Hörfunkprogramme belegt, erläutert Vodafone. "Die Umstellung der TV-Frequenzen ist ein wichtiger Schritt, damit wir unser Netz zukunftsorientiert weiterentwickeln können. Durch die bisherigen Umstellungen konnten wir in vielen Netzbereichen beim Datenverkehr eine deutliche Entlastung der Kapazitäten von bis zu 20 bis 30 Prozent im Downstream feststellen – für die Kunden heißt das: mehr Stabilität im Festnetz", sagt Tanja Richter, Technik-Chefin von Vodafone.

Pilotprojekt mit HighSplit-Verfahren

In zwei Regionen, in denen die Umstellung bereits erfolgt ist und das Radiosignal im Kabel ausschließlich digital übertragen wird, pilotiert Vodafone ein neues technisches Verfahren namens 'HighSplit'. Der für den Datenverkehr reservierte Frequenzbereich im Kabel könne damit wesentlich dynamischer als bisher genutzt werden. "Der Gestaltungsspielraum für die Weiterentwicklung unseres Netzes wird durch diese neue Technologie größer, sodass wir das Kabelnetz vor allem für die Internetnutzung noch robuster machen können", erläutert Tanja Richter. Zudem helfe die Umstellung Vodafone bei der Pflege des TV-Angebots und bei der Weiterentwicklung der TV-Plattform GigaTV.

Digitale Aufschaltung von Radiosendern auch im ehemaligen Unitymedia-Verbreitungsgebiet

In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg sollen im Zuge der Umstellung auch alle verfügbaren Radiosender digital aufgeschaltet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich gegen Ende des Jahres, soll dann die analoge Radio-Übertragung beendet werden. Ein erster Testlauf war erfolgreich: Mitte März hat Vodafone in Teilen von Erkrath im Kreis Mettmann die analoge Übertragung der Hörfunkprogramme im Kabelnetz eingestellt. Erkrath ist damit die erste Stadt gewesen, in der Vodafone das Radioangebot im Kabelnetz der ehemaligen Unitymedia-Verbreitungsgebiete vollends digitalisiert hat. In den 13 anderen Bundesländern wird das Radioprogramm bereits seit 2018 im Kabel digital übertragen und ist analog nicht mehr zu empfangen.
 

 

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