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Dr. Christian Böing ist neuer CEO des Joint Ventures von Vodafone und Altice. Das Unternehmen will sieben Millionen Haushalte in Deutschland in den nächsten sechs Jahren mit FTTH-Anschlüssen versorgen. (Foto: OXG Glasfaser GmbH)

Glasfaserausbau

OXG Glasfaser ernennt Geschäftsführer

Dr. Christian Böing übernimmt per sofort als Chief Executive Officer (CEO) die Führung der OXG Glasfaser GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Altice und Vodafone. Zuletzt war Böing als Geschäftsführer von Liberty Networks Germany tätig gewesen. Das Tochterunternehmen von Liberty Global war 2021 gegründet worden, um Glasfasernetze in un- und unterversorgten Regionen in Deutschland aufzubauen und trat mit seiner Marke helloFiber am Markt auf. Im Januar diesen Jahres hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet und seine Ausbauprojekte gestoppt (siehe unsere Meldung vom 09.01.2023).

Über Dr. Christian Böing

Bis zum Jahr 2020 war Dr. Christian Böing Vorstandsvorsitzender der STRATO AG und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IONOS SE. Nach seiner Zeit bei Strato und IONOS war er als CEO der helloFiber GmbH. Vor STRATO bekleidete er verschiedene Leitungspositionen in den Unternehmen telegate, 1&1 und Vodafone. Der Diplom-Kaufmann begann seine Karriere als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er im Bereich Marketing promovierte. Danach war er Unternehmensberater bei BBDO Consulting.

"Auf mich wartet eine großartige Aufgabe bei der OXG Glasfaser GmbH", sagt der neue CEO. "Mit unserem Open Access Ansatz werden wir Deutschland mit Glasfaser zukunftssicher versorgen. Ich freue mich, dieses Vorhaben mit zwei so hervorragenden Partnern wie Altice und Vodafone zu realisieren."

Neben Dr. Christian Böing gehören zur Geschäftsführung der OXG Glasfaser Stefan Rüter als Chief Commercial Officer (CCO) und Matthias Ospelkaus als Chief Financial Officer (CFO).

Sieben Millionen Glasfaseranschlüsse

Das Joint Venture von Altice und Vodafone wurde 2022 gegründet und trat zunächst unter dem Namen "FibreCo" auf (siehe unsere Meldung vom 10.03.2023). Ziel des neuen Unternehmens sind laut Vodafone der Ausbau von Glasfaseranschlüssen für bis zu sieben Millionen Haushalte. Dafür sollen Investitionen von bis zu sieben Milliarden Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren vorgenommen werden.

 

 

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