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(V.l.n.r.) Vellmars Bürgermeister Manfred Ludewig, die NSG-Geschäftsführer Eike Weldner und Andreas Kreher, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, der Leiter der Breitbandkooperation der Telekom Deutschland Thilo Höllen und Städtische Werke Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon. (Foto: Bernd Schoelzchen, Rechte Städtische Werke Netz + Service GmbH)

Glasfaserausbau

Telekom und Stadtwerk bauen in Nordhessen Glasfaser aus

Die Deutsche Telekom und die Städtische Werke Netz + Service GmbH (NSG) haben eine Kooperation beim Glasfaserausbau bekannt gegeben. Dabei sollen in den kommenden zehn Jahren insgesamt mehr als 142.000 Haushalte und Unternehmen in Kassel und der benachbarten Kommune Vellmar ans Glasfasernetz angeschlossen werden, teilte die Telekom mit. Die Infrastruktur basiert auf der FTTH-Technologie und ermöglicht Bandbreiten von 1 Gbit/s.

Kooperationsmodell "Fiber Plattform"

Bei dem Kooperationsmodell ist die NSG für den Ausbau sowie die Instandhaltung des Netzes verantwortlich. Die Telekom übernimmt den anschließenden aktiven Betrieb. Den Ausbau für die rund 40.000 Gebäude habe die NSG bereits begonnen. Das Netz soll ab 2024 sukzessive auch für die Telekom und ihre Netzpartner nutzbar sein. Beide Unternehmen würden auf Open Access setzen, so dass neben dem Portfolio der Telekom auch Produkte von Netzpartnern von den Kunden gebucht werden könnten. Als Beispiele nennt die Telekom Vodafone, Telefónica, 1&1 und Netcom Kassel.

Die Telekom bezeichnet das Kooperationsmodell als "Fiber Plattform". Es werde bereits mit vielen Partnern in ganz Deutschland erfolgreich umgesetzt. "Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden überall Glasfaseranschlüsse bis in ihre Wohnung anbieten. Daher sind Kooperationen mit regionalen Versorgern Teil unseres Selbstverständnisses", sagt Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Telekom Deutschland. Die NSG profitiere durch eine höhere Auslastung ihres Netzes und die Telekom durch eine größere Reichweite.

 

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