
Soeren Wendler, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der Deutschen GigaNetz, begrüßt die Umsetzung des Branchenkodexes zum Haustürvertrieb (Foto: Deutsche GigaNetz/KatrinSchöning)
Glasfaser
Branche formuliert Kodex für den Door-to-Door-Vertrieb
Haustürgeschäfte haben gemeinhin einen sehr schlechten Ruf. Immer wieder gibt es Beschwerden über das unprofessionelle Auftreten von Vertriebsmitarbeitern und über deren unlautere Vertriebspraktiken. Die Glasfaserbranche, in der nach Angaben von VATM mehr als 75 % der Vertragsabschlüsse unmittelbar über den initialen Kontakt zu den Haushalten zustande kommen, will jetzt gegensteuern und mithilfe eines Branchenkodex Imagepflege betreiben.
Vor diesem Hintergrund und auf Initiative des VATM unter Begleitung des unabhängigen Selbstregulierung Informationswirtschaft e. V. (SRIW) erarbeitet eine Arbeitsgruppe aus Telekommunikations-Providern einen Verhaltenskodex für den Door-to-Door-Vertrieb. "Es wurde dringend Zeit zu handeln! Für uns war und ist es ein Selbstverständnis sich als treibender Akteur bei dieser Initiative aktiv einzubringen und damit einen wichtigen Teil zum Kodex beizutragen. Schon heute erfüllen wir alle Auflagen für die Zertifizierung und sind optimistisch, dass zahlreiche weitere Unternehmen sich dem Verhaltenskodex verpflichten", betont Soeren Wendler, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Deutschen GigaNetz und ergänzt: "Wir sind zuversichtlich, dass der Kodex das Fehlverhalten Einzelner schnell bestraft und unser Qualitätsvertrieb zur Regel werden wird."
Der geplante Verhaltenskodex im Detail
Kontinuierlicher Überwachungsprozess
Claudia Boss-Teichmann 15.06.2023

