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Empfangs- und -Verteiltechnik

Triax hat Insolvenz angemeldet


TRIAX, der dänische Anbieter von Empfangs- und Verteiltechnik für TV-, Audio- und Datensignale, hat Insolvenz angemeldet. Die beiden Eigentümer Polaris Private Equity und Velatia Group würden keine Möglichkeit mehr sehen, eine Lösung zu finden, die die Liquidität für die Fortführung der Geschäftstätigkeit von TRIAX sicherstelle, heißt es in der Mitteilung von Polaris.

Triax gehört seit 2015 dem Kapitalfonds Polaris Private Equity, 2020 ist außerdem die spanische Velatia Group bei dem dänischen Unternehmen eingestiegen. Zu Velatia gehört Ikusi, mit dessen Geschäftsbereich Multimedia Triax 2021 fusionierte (siehe unsere Meldung vom 7.04.2021). Gleichzeitig wurden das Management restrukturiert, eine neue Strategie und eine neuer Kapitalplan umgesetzt. Laut Polaris konnten durch die Umstrukturierung der TRIAX-Gruppe und die Verbesserung der Effizienz Synergieeffekte erzielt und Kosten gesenkt werden, so dass das Unternehmen ein positives Betriebsergebnis (EBITDA) in der ersten Hälfte des Jahres 2023 erzielte.

Trotz der verbesserten Ergebenisse sei es jedoch nicht möglich gewesen, eine Lösung zu finden. Als Gründe werden die negativen Auswirkungen von COVID-19, die umfangreichen Herausforderungen in der Lieferkette mit sich gebracht hätten, steigende Inflation und ein Markt, der durch rasche Veränderungen und  zunehmenden Druck auf das Kerngeschäft des Unternehmens geprägt sei, angeführt.

Der Unternehmenssitz von Triax befindet sich in Hornsyld, Dänemark, es exisitieren Vertriebsniederlassungen in neun Ländern, darunter auch in Deutschland und Österreich.

 

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