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Empfangs- und Verteiltechnik

TRIAX liefert wieder an Großhandel aus

TRIAX, der dänische Anbieter von Empfangs- und Verteiltechnik für TV-, Audio- und Datensignale, hat vor wenigen Wochen Insolvenz angemeldet (mehr dazu unter: Triax hat Insolvenz angemeldet vom 03.07.2023). Die beiden Eigentümer Polaris Private Equity und Velatia Group würden keine Möglichkeit mehr sehen, eine Lösung zu finden, die die Liquidität für die Fortführung der Geschäftstätigkeit von TRIAX sicherstelle, hieß es in der Mitteilung von Polaris. Das Unternehmen wird seither von Insolvenzverwaltern geführt. Jetzt hat TRIAX mitgeteilt, dass wieder Waren aus dem Lager in Padborg (Dänemark) ausgeliefert würden.
 
TRIAX liefert wieder offene und neue Aufträge an den Großhandel aus. Dadurch sei sichergestellt, dass dieser seine Lagerbestände wieder aufstocken könne, teilte TRIAX jetzt mit. Fast alle Artikel seien aber bisher über den Elektrogroßhandel erhältich gewesen und die TRIAX-Mitarbeiter im Außendienst und im Service hätten wie gewohnt bei Anfragen unterstützt, betont das Unternehmen.
 
"Wir freuen uns, unsere treue TRIAX Kundschaft weiterhin mit unserem Angebot an hochwertigen und zuverlässigen TRIAX Produkten weltweit zu unterstützen", sagt Glenn Vaughan, CEO TRIAX UK Ltd. der die Markenrechte übernommen hat und damit den Fortbestand von TRIAX sichert, u. a. auch in Frankreich und MEA (Middle East Africa). 

Neue Standbeine entwickeln

Ein weiteres wichtiges Standbein soll für TRIAX auch zukünftig die Netzwerklösung über Koax (EOC) sein. Insbesondere für ältere Gebäude ohne moderne Netzwerkverkabelung lasse sich hiermit eine Internetlösung inklusive W-LAN kostengünstig und unkompliziert realisieren. Mit der Kopfstelle TDcH wurde eine neue Plattform geschaffen, die über Lizensierung bedarfsgerecht erweitert werden könne. Auch hier erhofft sich das TRIAX-Team in Zusammenarbeit mit den Insolvenzverwaltern schon bald eine Lösung präsentieren zu können, mit der TRIAX erfolgreich in die Zukunft starten kann. 

Deutsche Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Neben dem Geschäftsführer Ken Cordes ist nun Rechtsanwalt Dr. Axel Kulas als vorläufiger Insolvenzverwalter für den Betriebsablauf und die Sanierungsanstrengungen in Deutschland zuständig. "Nachdem nun wieder ausgeliefert werden kann, ist jetzt das vorrangige Ziel, die schlagkräftige Vertriebsstruktur für Deutschland zu stabilisieren und hierfür eine Auffanglösung zu organisieren. Hier finden schon die ersten erfolgversprechenden Gespräche statt", so Kulas. In Kooperation mit TRIAX UK sollen so die Arbeitsplätze in Deutschland erhalten werden. 
 
 

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