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900.000 Haushalte in Baden-Württemberg sollen Glasfaseranschlüsse erhalten: (v.l.) Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone, Minister Thomas Strobl, Innen- und Digitalisierungsminister des Landes Baden-Württemberg, und Stefan Rüter, Chief Commercial Officer der OXG Glasfaser (Foto: Vodafone)

FTTH-Ausbau

OXG und Vodafone wollen in Baden-Württemberg ausbauen

Bis zu 900.000 Haushalte in ganz Baden-Württemberg sollen mit der Unterstützung von OXG mit Glasfaseranschlüssen (Fiber to the home, FTTH) versorgt werden. Ein entsprechendes Abkommen gaben Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland, und Stefan Rüter, Chief Commercial Officer der OXG Glasfaser, im Austausch mit Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident, Innen- und Digitalisierungsminister des Landes Baden-Württemberg, jetzt bekannt.

Gleichzeitig kündigte Vodafone an, dass der Anteil der Glasfaser in seinem Kabelnetz erhöht werden solle. Über das Netz von Vodafone würden heute bereits über 70 Prozent der Haushalte in dem Bundesland erreicht.

"Es ist gut, dass Vodafone jetzt auch beim Thema Glasfaser im Land kräftig investiert. Diese Jahrhundertaufgabe schaffen wir nur, wenn wir gemeinsam, Kommunen, Land, Bund und Telekommunikationsunternehmen an einem Strang ziehen. Auf dem Weg zu unserem gemeinsamen ehrgeizigen Ziel sind die privaten Telekommunikationsanbieter ganz wichtige Partner. Alleine schafft es keiner – gemeinsam sind wir stark", so Minister Strobl.

Vodafone-Netz soll vergrößert und aufgerüstet werden

OXG, das im vergangenen Jahr von Vodafone und der luxemburgischen Finanzholding Altice gegründete Joint Venture, will in den kommenden sechs Jahren bis zu 7 Milliarden Euro in neue Glasfaseranschlüsse in ganz Deutschland investieren. Angelehnt an die Bevölkerungszahl Baden-Württembergs sollen im Zuge dessen bis zu 900.000 Haushalte durch OXG mit FTTH angeschlossen werden. Etwa 20 Prozent davon entstehen nach Unternehmensangaben voraussichtlich dort, wo in Baden-Württemberg bisher kein eigenes Vodafone-Netz verfügbar ist.

Erst im Juli hatten Vodafone und OXG angekündigt, in Rheinland-Pfalz in den kommenden sechs Jahren rund 300 Millionen Euro in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu investieren und dort bis zu 335.000 Glasfaser-Anschlüsse zu installieren (siehe: Neue Glasfaser-Offensive für Rheinland-Pfalz startet vom 13.07.2023).

Geringe Glasfaserquote in Baden-Württemberg

Aktuell haben mehr als 3,7 Millionen Haushalte in dem Bundesland über das Kabelnetz von Vodafone schon Zugang zu einem gigabitfähigen Anschluss. Vodafone kündigte an, in den kommenden zwei Jahren rund 800 Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung durchzuführen,  zum Beispiel durch Netzsegmentierungen und die Erhöhung der Anzahl der Glasfaser-Knotenpunkte.

Laut der aktuellen BREKO-Marktanalyse ist Baden-Württemberg das Schlusslicht unter den Flächenländern mit einer Glasfaserabdeckung (Homes passed) von 17 Prozent (Stand 30. Juni 2022). Das liegt auch an der flächendeckenden Verfügbarkeit des HFC-Netzes von Vodafone.

 

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