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Glasfaserausbau

Ruhrfibre-Projekt erhält 120 Mio. Euro zusätzliches Kapital

(Symbolbild Glasfaser: Shutterstock)
(Symbolbild Glasfaser: Shutterstock)

Ein aus drei internationalen Banken bestehendes Bankenkonsortium finanziert das vom Projektentwickler metrofibre entwickelte FTTH-Projekt für den urbanen Glasfaserausbau "ruhrfibre" in Essen mit insgesamt 120 Mio. Euro. Mit dem neu aufgenommenen Fremdkapital sei das Projekt ruhrfibre und damit der Ausbau in Essen durchfinanziert, so metrofibre.

Das internationale Bankenkonsortium besteht aus den Banken ING, Kommunalkredit Austria und SEB und stellt der gemeinsam von metrofibre, DIF Capital Partners und der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) getragenen Projektgesellschaft ruhrfibre Senior Loans in Höhe von insgesamt 120 Mio. Euro zur Verfügung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Finanzierungssumme um 40 Mio. Euro zu erhöhen.

"Wir sind stolz darauf, dass wir nach unserem Equity-Investor DIF Capital Partners jetzt drei weitere Finanzierungspartner präsentieren können, die von unserer Strategie überzeugt sind und fest an unserer Seite stehen", sagt Christopher Rautenberg, Geschäftsführer von metrofibre und ruhrfibre. "Wir begrüßen ING, SEB und Kommunalkredit Austria in den Reihen unserer Partner und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit." Die Finanzierung ist als Green Loan strukturiert und schreibt den Einsatz der Mittel für umweltfreundliche Glasfasertechnologien vor. "Es ist für uns wichtig, mit unserem Glasfaserausbau einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit deutscher Breitbandnetze zu leisten, da die Datenübertragung über Glasfaser deutlich weniger Energie benötigt als über herkömmliche Kupfernetze. Das zeigt sich nun auch in der Finanzierung", so Christopher Rautenberg.

Über das Essener ruhrfibre-Projekt

Der Projektentwickler metrofibre will den Glasfaserausbau in Deutschland über Partnerschaften zwischen Städten, Investoren und Projektentwicklungsexperten beschleunigen – privatwirtschaftlich finanziert, ohne den Einsatz von öffentlichen Geldern. metrofibre wird von den Telekommunikationsexperten Arndt Rautenberg, Dr. Hai Cheng und Andreas Kindt geleitet. Hinter dem Unternehmen steht der Infrastruktur-Investor DIF Capital Partners. Kern des Konzepts ist ein Open Dark Fibre-Glasfasernetz, das Internet Service Provider als offene Infrastruktur pachten können. metrofibre kündigt an, das Netz als hochleistungsfähige P2P(Punkt zu Punkt)-Architektur zu errichten.

Mit ruhrfibre ist im November letzten Jahres das erste metrofibre-Projekt an den Start gegangen. Neben der Projektentwicklungsgesellschaft metrofibre sind der global aktive Infrastrukturinvestor DIF Capital Partners und die Stadt Essen über ihre Tochter, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft GmbH (EVV), an der Netzgesellschaft ruhrfibre beteiligt

Im Zuge des "ruhrfibre"-Projekts sollen in Essen rund 150.000 Haushalte sowie Unternehmen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen in den kommenden drei Jahren Zugang zum Glasfasernetz von ruhrfibre bekommen.

Siehe dazu auch: ruhrfibre-Projekt in Essen startet (22.11.2022).



 

 

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