
Ein halbes Jahr, nachdem Brüssel das Joint Venture genehmigt hat, startet OXG Glasfaser jetzt das erste Ausbauprojekt im nordrhein-westfälischen Neuss. Ausgebaut wird ohne Vorvermarktungsquote. (Foto: Vodafone)
FTTH-Ausbau
OXG Glasfaser startet erstes Ausbauprojekt
Die OXG Glasfaser GmbH, das Joint Venture zwischen Vodafone und Altice, gibt den Start ihres ersten Ausbauprojektes bekannt. In Neuss beginnt OXG jetzt mit der Verlegung von Glasfaserleitungen. Mehr als 28.000 Haushalte und Unternehmen können dort Zugang zu dem FTTH-Netz erhalten.
In den nächsten Wochen startet nach Unternehmensangaben der Ausbau auch in Düsseldorf, Marburg, Duisburg und Kassel. Bis zu 150 weitere Städte sollen bis Ende 2024 folgen. Das Ziel in den kommenden sechs Jahren: bis zu sieben Millionen neue FTTH-Anschlüsse.
Eigenwirtschaftlicher Glasfaser-Ausbau ohne Vorvermarktung
Stefan Rüter, Mitglied der Geschäftsführung bei der OXG Glasfaser GmbH: "Wir bringen Gigabit-Internet eigenwirtschaftlich in die Städte. Unseren Ausbau setzen wir ohne Vorvermarktung und ohne eine im Vorfeld zu erreichende Abschluss-Quote um. Das schafft Sicherheit – bei Städten, bei Kommunen und bei allen Anwohnern. Unser Fokus liegt beim Ausbau insbesondere auch auf den Wohnungswirtschaften. Unsere Strategie geht auf: Wir bekommen sehr positive Rückmeldungen von den Städten und Gemeinden, der Wohnungswirtschaft und den Eigentümern."
Open Access
OXG verfolgt nach eigenen Angaben einen diskriminierungsfreien Wholesale-Ansatz. Nach Fertigstellung der Infrastruktur übernimmt Vodafone zunächst die Erstvermarktung der neuen Glasfaseranschlüsse und der Internettarife. Später könnten Produkte auch über weitere Internetanbieter gebucht werden, so das Unternehmen.
Lesen sie zu OXG auch: OXG und Vodafone wollen in Baden-Württemberg ausbauen (17.08.2023).
Claudia Boss-Teichmann 11.09.2023

