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Telekommunikationsanbieter

Tele Columbus erhält 100 Millionen Euro zusätzliches Kapital


Der Netzbetreiber Tele Columbus AG hat verbindliche Zusagen für zusätzliches Kapital in Höhe von 100 Millionen Euro erhalten, um die "Wachstumsstrategie durch die Umstellung auf ein hoch ausgelastetes Glasfasernetz fortzusetzen", so das Unternehmen. Die Darlehen würden von einer Tochtergesellschaft des Hauptaktionärs zur Verfügung gestellt. Hauptaktionär der Tele Columbus ist die Kublai GmbH, hinter der Morgan Stanley Infrastructure Partners steht.
 
Diese Zusagen erfolgen laut Tele Columbus zusätzlich zu einer bereits umgesetzten Kapitalerhöhung in Höhe von 75 Millionen Euro Ende 2022. Die (indirekten) Gesellschafter seien grundsätzlich bereit, weitere Investitionen zu tätigen.
 
Markus Oswald, CEO der Tele Columbus AG, sagt: "Dies ist ein wichtiger Schritt und ein klares Signal an unsere Partner in der Wohnungswirtschaft, an unsere Kunden, Interessenten und Lieferanten. Mit dem zusätzlich zur Verfügung stehenden Kapital werden wir den eingeschlagenen Weg zu einem führenden Betreiber von Glasfasernetzen konsequent fortsetzen."
 
Tele Columbus baut sein bestehendes Netz derzeit mit FTTH aus, außerdem werden die Koaxialnetze in den Gebieten auf Gigabit-Geschwindigkeit aufgerüstet, in denen sodann in einem zweiten Schritt Glasfaser bis in die Wohnungen ausgebaut wird. Im Herbst 2023 soll die neue PŸUR TV-Plattform veröffentlicht werden. Insgesamt ist geplant, in einem Zeitraum von zehn Jahren über 2 Milliarden Euro in die Netzinfrastruktur zu investieren.
 

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