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Ungenutzte Glasfaserleitungen der Deutschen Bahn will der Glasfaserspezialist GVG Glasfaser künftig für den Ausbau seines Glasfasernetzes nutzen (Foto: Chalabala (stock.adobe.com) / GVG Glasfaser)

Glasfasernetze

GVG Glasfaser und Deutsche Bahn setzen auf "Dark Fibre"

Das Telekommunikationsunternehmen GVG Glasfaser und die Deutsche Bahn kooperieren beim Ausbau von Glasfasernetzen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit mietet die GVG Glasfaser freie, bislang unbeschaltete Glasfaserleitungen ("Dark Fibre") bei der Bahntochter DB broadband an. Mit der Nutzung der entlang der Bahntrassen verlegten Glasfaser der Deutschen Bahn spare die GVG Tiefbau- und Planungsressourcen, könne diese sinnvoller einsetzen und ihren Glasfaserausbau auf diese Weise schneller realisieren, so GVG.
 
Zunächst nutzt die GVG Glasfaser drei Glasfasertrassen der Deutschen Bahn: Je eine Trasse in Hessen (52 Kilometer), Bayern (15 Kilometer) und Baden-Württemberg (12 Kilometer). Die Nutzung der Bahntrassen ermöglicht eine kürzere und effizientere Anbindung zwischen dem GVG-Kernnetz und den einzelnen Ausbaugebieten.

Ausbau in der Fläche vorantreiben

Laut GVG-CEO Michael Gotowy profitiert sein Unternehmen beim Glasfaserausbau – insbesondere in ländlichen und abgelegenen Regionen – von der bereits vorhandenen Glasfaser-Infrastruktur der Bahn. Dr. Christian Humpert, Vorsitzender der Geschäftsführung bei DB broadband, ergänzt: "Kooperationen wie diese dienen dem Glasfaserausbau gerade im ländlichen Raum. Unser Glasfasernetz umfasst mittlerweile rund 22.000 Kilometer, wir bieten Glasfasertrassen bereits an zwei Dritteln der gesamten Schienenwege in Deutschland an. Unser Glasfasernetz erreicht insbesondere den ländlichen Raum, wo bis heute 'weiße Flecken' existieren. Durch unsere Partnerschaft mit der GVG Glasfaser unterstützen wir den Ausbau von zukunftssicherer Glasfaser in der Fläche."
 

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