
Mit dem ARGUS F300 kann an GPON- und XGS-PON-Schnittstellen getestet werden (Foto: intec)
Messtechnik
intec stellt einen neuen Glasfasertester vor
Die intec Gesellschaft für Informationstechnik mbH, Anbieter für Telekommunikationsmesstechnik, stellt einen neuen Glasfasertester vor. Der ARGUS F300 vereint zahlreiche Fibertestmöglichkeiten wie OTDR und Selektives OPM sowie PON-ID-Erkennung und Performancetests, informiert das Unternehmen.
Messung von Strecken- und Ereignisdämpfung
Mit dem ARGUS F300 kann an GPON- und XGS-PON-Schnittstellen getestet werden, zuverlässig und in gewohnter Spitzenqualität, betont intec. Das OTDR misst die Strecken- und die Ereignisdämpfung. Es kann daraus zusammen mit der Laufzeit des reflektierten Impulses die Streckenlänge, Spleiße und Steckverbinder bestimmen. Das OTDR im ARGUS F300 ist mit den Wellenlängen 1310 + 1650 nm oder 1310 + 1550 nm verfügbar.
Das selektive 5-fach-Powermeter lässt sich im Durchgangsmodus (Through Mode) in eine bestehende PON-Verbindung schalten. So ist es möglich, gleichzeitig die optischen Pegel auf den unterschiedlichen Down- (OLT) und Upstream- (ONT) Wellenlängen für GPON, XGS-PON und ein Video-Overlay über fünf separate Filter exakt zu bestimmen, erläutert der Hersteller. Dabei können unzulässige Störer auf der Leitung (sog. Alien ONT) erkannt werden. An GPON wie an XGS-PON kann mit dem ARGUS zudem eine vollständige ONT-Simulation mit IP- und Performancetests mit bis zu 10 Gbit/s durchgeführt werden.
Weitere Testfunktionen des ARGUS F300 sind: WLAN Analyzer, Triple-Play-Tests wie VoIP, IPTV und Datentests in Form von Up-/Downloads, Ping und Traceroute sowie iperf oder performante IP-Speedtests direkt an der Glasfaser oder an Ethernet. Zudem lässt sich über USB das Fiber Inspection Tool anschließen. Dieses kann Kratzer und Defekte an Glasfasern aufspüren und diese als Videobild sowie tabellarisch darstellen, erläutert der Hersteller.
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Claudia Boss-Teichmann 02.11.2023

