
UKW-Verbreitung
Bayern: UKW-Übertragung langfristig erhalten
Die Koalitionspartner planen, die UKW-Hörfunkverbreitung für Radio bis mindestens 2035 zu erhalten. Eine Abschaltung von UKW könne erst in Betracht gezogen werden, "wenn die wirtschaftliche Tragfähigkeit der privaten Radiobranche dies zulässt". Hintergrund des Beschlusses ist das Auslaufen sämtlicher analoger Frequenzzuweisungen für den Hörfunkbereich im Jahr 2025 – das wird es nun nicht geben. Denn nur mit "wirtschaftlich erfolgreichen und gesunden privaten Radioanbietern" könne die "einzigartige Medienvielfalt in Bayern" auch weiterhin erhalten und nachhaltig gestärkt werden, wie es im Koalitionsvertrag heißt. CSU und Freie Wähler planen außerdem die Digitalisierung des Hörfunks in Bayern weiterhin zu fördern und digitale Anbieter besonders zu unterstützten.
Der VAUNET – Verband Privater Medien e. V. und die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) begrüßen den Beschluss der neuen Staatsregierung in einer gemeinsamen Stellungnahme als "sehr relevanten Beitrag zur Sicherung der Radiovielfalt".
Claudia Boss-Teichmann 03.11.2023

