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(v. l. n. r.): Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz, ruhrfibre-Geschäftsführer Christopher Rautenberg und Dezernentin für Digitales Anja Franke nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung (Foto:Alex Muchnik / Kurbanov und Muchnik GbR)

FFTH-Ausbau

metrofibre baut jetzt auch in Mülheim a.d.R. Glasfaser aus

Der Projektentwickler metrofibre will bis 2027 rund 70.000 Haushalte in Mülheim an der Ruhr ans Glasfasernetz anschließen. Die Finanzierung erfolgt, wie bereits bei den Vorgängerprojekten  in Essen und Düsseldorf, rein privatwirtschaftlich und wird vom Infrastruktur-Investor DIF Capital Partners bereitgestellt.

In Marktlücke gestoßen

"Wir sehen an unserer schnellen Expansion, welches große Potenzial in dem bis dato einzigartigen Modell von metrofibre steckt", sagt Christopher Rautenberg, Geschäftsführer von metrofibre, über die dritte Kooperationsvereinbarung binnen eines Jahres. "Der Bedarf in Städten ist enorm – und ebenso der Leidensdruck, weil verschiedene Modelle nicht funktioniert haben oder sich nicht schnell genug umsetzen lassen. Damit stoßen wir in eine Marktlücke: mehr Tempo in den so dringend benötigten Glasfaserausbau von Städten zu bringen – und das ohne den Einsatz von öffentlichen Geldern."

Eigene Produkte werden nicht angeboten

Über 300.000 Glasfaseranschlüsse will metrofibre in den nächsten Jahren in den drei Städten Essen, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr verlegen. Das 2022 gegründete Unternehmen fokussiert sich auf die Digitalisierung in urbanen Räumen. "Wir haben uns bewusst entschieden, keine eigenen Produkte oder Tarife für Endkunden anzubieten", erklärt Rautenberg. "Wir bauen nur die Datenautobahn, verlegen also die Glasfasernetze. Jeder Internet Service Provider kann perspektivisch unser Netz mieten und darüber seinen Kunden Glasfasertarife anbieten."
 
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