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(Foto: Connect Com)

Aktivtechnik

CCM Analytics löst die Wärmeprobleme in Multifunktionsgehäusen

Der Breitbandausbau kommt voran. Durch die stetig steigenden Datenraten müssen die vorhandenen Aktivports jedoch immer mehr leisten, und gleichzeitig kommen für neue Teilnehmer neue Ports hinzu. Dies führt zu einem höheren Energiebedarf und dadurch zu deutlich mehr Wärme im Multifunktionsgehäuse (MFG). Viele MFGs sind seit Jahren in Gebrauch; als sie geplant und installiert wurden, waren die Anforderungen anders, und so sind sie oftmals nicht für die großen Wärmemengen von heute ausgelegt. Die Klimatisierung läuft mittlerweile im Volllastbetrieb, und viel zu oft schafft sie es nicht, die Wärme aus dem MFG abzuleiten. Das Problem wird durch einen Herstellermix der Aktivtechnik verschärft, wenn die Geräte unterschiedliche Luftein- und –auslässe besitzen: In den Multifunktionsgehäusen bilden sich Wärmetaschen, die zu einem Wärmestau im Gehäuse führen.

Die Folgen sind Performance-Einbußen im kundenseitigen Netz durch zu warme Elektronik, vorzeitige Alterung der Elektronik und im schlimmsten Fall die automatische Abschaltung der Aktivtechnik, um Schäden durch Überhitzung zu vermeiden. Dies alles verursacht signifikante Kosten durch die kürzere Lebensdauer der Elektronik, durch höhere Wartungs- und Reparaturkosten sowie durch finanzielle Einbußen durch Ausfälle der Teilnehmeranschlüsse.


Die oftmals unerkannte Gefahr: Wärmetaschen im Verteilergehäuse! (Foto: Connect Com)

Man muss ein Problem verstehen, um es lösen zu können

Um das Problem nicht nur kurzfristig einzudämmen, sondern nachhaltig und effizient lösen zu können, muss die Situation im MFG sorgfältig analysiert werden. Eine Fernüberwachung über die Temperatursensoren auf den Baugruppen der Aktivtechnik reicht hierfür nicht aus. Sie kann nur die Ist-Temperatur an einer Stelle liefern, jedoch kein detailliertes Gesamtbild des Verteilers und erlaubt daher keine gezielte Problemanalyse.
 
Für eine zuverlässige und aussagekräftige Analyse ist eine Kombination von verschiedenen Sensoren unabdingbar, die abhängig von der jeweiligen Situation und dem jeweiligen Aufbau des Multifunktionsgehäuses individuell platziert und deren Messwerte von einer leistungsfähigen Software erfasst, ausgewertet und visualisiert werden müssen. Ein solches Analysesystem muss von Experten mit Praxiserfahrung konzipiert, aufgebaut und betrieben werden, denn nur so ist sichergestellt, dass die relevanten Messwerte an den kritischen Punkten erfasst und zielführend aufbereitet werden.
 


Umfassende Analyse der Situation vor Ort ist die Voraussetzung zur Problemlösung (Foto: Connect Com)

CCM Analytics – die Analyselösung aus der Praxis

Das Analysesystem CCM Analytics von Connect Com wurde von Experten mit jahrelanger Praxiserfahrung in Breitbandnetzen geschaffen. Bis zu zwanzig Temperatursensoren erfassen die Temperatur in verschiedenen Bereichen des Multifunktionsgehäuses, unterstützt von Sensoren für Luftstrom und Luftdruck. Für eine aussagekräftige Analyse werden die Verläufe der Sensordaten über zwei bis drei Wochen erfasst. Die grafische Darstellung des MFG ermöglicht eine exakte Identifizierung der Problembereiche und damit eine wirkungsvolle Abhilfe, beispielsweise durch die gezielte Kaltluftzuführung und Warmluftableitung mit Luftleitblechen oder Luftkanälen und Schottwänden, die exakt zur Situation im Multifunktionsgehäuse passen. Diese gezielten Maßnahmen ermöglichen eine bessere Kühlung der Aktivtechnik, die dadurch länger zuverlässig arbeitet. Außerdem arbeitet die Klimaanlage nicht mehr im Volllastbetrieb, was Stromverbrauch, Verschleiß und Geräuschpegel senkt, was in Wohngebieten besonders wichtig ist.
 


CCM Analytics Hardware bei der Erfassung aller relevanten Daten. (Foto: Connect Com)

Professionelle Dienstleistung ist effizient und nachhaltig

CCM Analytics wird als Dienstleistung angeboten. Der Netzbetreiber muss weder teure Hardwarekomponenten kaufen und warten noch sich in die umfangreiche Analysesoftware einarbeiten. CCM Analytics wird vom Connect Com Field Service leihweise installiert, überwacht und wieder ausgebaut. Die Auswertung der Analysedaten ist im Dienstleistungspaket enthalten, ebenso die aussagekräftige Aufbereitung der Daten. Sie bildet die Basis für die individuelle Lösungsfindung.


Auswertung der Sensordaten durch CCM Analytics ist die Grundlage für die Problemlösung (Foto: Connect Com)

Hard- und Software von CCM Analytics werden in Deutschland entwickelt, gefertigt und den sich wandelnden Anforderungen stetig angepasst. Bei der Connect Com GmbH sind Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Technischer Support an einem zentralen Standort in Deutschland untergebracht. Von hier aus werden auch die Analysen mit CCM Analytics betreut.

Fazit

Der Breitbandausbau schreitet voran. Datenraten und Teilnehmerzahlen steigen unaufhörlich, was die Aktivtechnik in den Multifunktionsgehäusen am Straßenrand enorm unter Druck setzt. Mehr Daten und mehr Anschlüsse bedeutet mehr Wärme – sehr viel mehr als wofür die MFG und ihre Klimatisierung ursprünglich konzipiert wurden. Netzausfälle, Performance-Einbußen, schnell alternde Aktivtechnik und Klimaanlagen im Dauer-Volllastbetrieb verursachen Probleme und dadurch Kosten. Kosten, die vermeidbar sind.

Die professionelle Analyse problematischer Multifunktionsgehäuse durch CCM Analytics liefert ein detailliertes, zuverlässiges Bild der Problembereiche und die aussagekräftige Aufbereitung der Daten bildet die verlässliche Basis für die Lösungsfindung. Effiziente und gleichzeitig besonders wirtschaftliche Maßnahmen wie Luftleitbleche, Blindplatten und Schottwände an exakt den richtigen Stellen sorgen dafür, dass die Aktivtechnik und die Klimaanlage lange zuverlässig und gleichzeitig wirtschaftlich arbeiten.

CCM Analytics liefert die Basis hierfür. Denn: Man muss ein Problem verstehen, um es lösen zu können.

Autor: Falco Lehmann, Connect Com

Mehr Infos zur Lösung für Hitzeprobleme und Wärmestau in Multifunktionsgehäusen finden Sie unter diesem Link auf der Website von Connect Com.

 

 

 

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