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Laut Telekom gibt es nur in 2 Prozent der Glasfaserprojekte einen Überbau. Deshalb hält Telekom-Deutschland-Chef Srini Gopalan das Thema für eine Scheindebatte. (Screenshot: Marc Hankmann)

Doppelausbau

Gopalan: "Keinen Elefanten aus Überbau-Maus machen“

Auf dem gestrigen Netzetag kam die Deutsche Telekom trotz steigender Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen und einer ebenso wachsenden Bauleistung nicht umhin, auch das viel diskutierte Thema rund um den strategischen Glasfaserüberbau anzusprechen. Aus Sicht des Telekom-Deutschland-Chefs Srini Gopalan wird das Thema zu sehr aufgebauscht.
"Wir müssen keinen Elefanten aus einer Überbau-Maus machen", sagte Gopalan in Bonn. Seinen Angaben zufolge gäbe es nur bei insgesamt 2 Prozent aller Glasfaserprojekte einen Überbau, weshalb es sich aus Gopalans Sicht um eine Scheindebatte handele. Darüber hinaus wundere er sich, dass der Infrastrukturwettbewerb im Mobilfunk begrüßt werde, aber im Festnetz nicht. "Das ist nicht logisch", sagte Gopalan und warnte für dem Entstehen lokaler Netzmonopole.
 
In diesem Zusammenhang betonte er, dass etwa ein Drittel der von der Telekom gebauten Glasfaseranschlüsse in Kooperationen entstünden. Inzwischen arbeitet der Bonner TK-Konzern mit 18 Stadtwerken zusammen. "Glasfaser ist Teamsport", sagte Gopalan auf dem Netzetag. "Wir überbauen nicht, wir bauen."
 
Autor: Marc Hankmann
 

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