
Bei der Vertragsunterzeichnung (v. l. n. r.): Dr. Sylvia Wünsch (Justiziarin der HWG), Sebastian Ohm (Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft HWG) und Simone Danz (Geschäftsführerin der HWG) sowie Christian Biechteler, Jörg Buschbeck und Christian Meyer von der Tele Columbus AG (Foto: Tele Columbus)
Glasfaserausbau
PŸUR baut FTTH-Campusnetz in Halle (Saale)
Tele Columbus baut den FTTH-Ausbau in Halle (Saale) weiter aus. Erst im September des vergangenen Jahres hat die Tele Columbus-Tochter HL komm Telekommunikations GmbH ein Ausbauprojekt abgeschlossen, das 2.000 Privathaushalte, etwa 700 Unternehmen sowie 59 Schulen in Halle (Saale) umfasst. Jetzt wird die Tele Columbus Marke PŸUR alle Mieter der Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) mit Internet, Telefon und Fernsehen versorgen. Der nun vereinbarte FTTH-Ausbau wird den gesamten Wohnungsbestand der HWG abdecken. Der Ausbau beginnt im Jahr 2025 und wird laut Tele Columbus bis Ende Juni 2029 abgeschlossen sein.
Ausbau als Open-Access-Modell
Die neue Vereinbarung sieht ein Open-Access-Modell vor, sodass auch anderen Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen die Glasfasernetze auf Mietbasis grundsätzlich offenstehen. Nach Abschluss der Ausbauvorhaben können die Mieter über denselben Anschluss Internetangebote weiterer Anbieter wählen, ohne dass erneute Baumaßnahmen im Treppenhaus oder der Wohnung notwendig sind.
FTTH sorgt für Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s
Bereits seit Mai 2023 verfügen 73.000 von PŸUR versorgte Haushalte in Halle (Saale) über ein glasfaserbasiertes Kabelnetz mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Die Verlängerung der Glasfasern bis in die Wohnungen führe nicht nur zu einem Geschwindigkeitssprung, sondern erweitere auch die Kapazitäten im Netz, so Tele Columbus.
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Claudia Boss-Teichmann 07.05.2024

