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Verbände fordern neue deutsche Breitbandpolitik

Die Verbände ANGA, Breko, Buglas, VATM und FTTH Council fordern eine Änderung in der deutschen Breitbandpolitik. Für die Telekommunikationsverbände sind die Gigabit-Netze von entscheidender Bedeutung für Unternehmen, Privatkunden und den öffentlichen Sektor. Themen wie Industrie 4.0, E-Governement oder E-Health seien nur mit einem leistungsfähigen Netz möglich, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Der notwendige Breitbandausbau könne der Initiative der Verbände nach nur im Wettbewerb gelingen, da nur so ein effizienter Ausbau, Entwicklung und eine stetige Verbesserung angetrieben würden.

"Die bisherigen Breitbandziele der Bundesregierung können höchstens als Zubringer zur eigentlichen Datenautobahn der Zukunft angesehen werden", sagt Buglas-Präsident Jens Prautzsch. "Die richtigen Weichenstellungen sind jetzt notwendig." Die Ausbauagende 2018 sieht die Initiative deshalb nur als Wegmarke, nicht als Ziel. "Wenn hingegen eine Übergangslösung wirtschaftlich sinnvoll erscheint, muss sie wenigstens so angelegt sein, dass ein weiterer Ausbau nicht erschwert oder verzögert wird", so Prautzsch weiter.

Aus diesem Grund fordern die Verbände eine Justierung der Breitbandpolitik der Regierung. Noch immer seien Übergangslösungen im Vorteil und nicht die Glasfasertechnik, die auch in vielen Jahren besser und weiter ausbaufähig bleiben wird, so der Konsens der Verbände.

 

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