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Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt für Trickbetrügern, die vermeintlich den Kabelanschluss überprüfen wollen (Foto: Henning Schlottmann, CC 4.0)

Ende des Sammelinkassos

Trickbetrüger missbrauchen Kabel-TV-Umstellung

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt für Trickbetrügern, die den Wegfall der Umlagefähigkeit der Kabelanschlussgebühren auf die Mietnebenkosten ab dem 1. Juli 2024 als Vorwand nutzen, um in Wohnungen einzudringen und Wertsachen zu stehlen oder an persönliche Daten zu gelangen. Dabei geben sich die Kriminellen als Mitarbeiter von Kabelnetzbetreibern aus.

Die Masche: Die vermeintlichen Mitarbeiter geben vor, den Kabel-TV-Vertrag des Mieters und/oder den Kabelanschluss überprüfen zu wollen und verlangen dafür Einlass in die Wohnung. "Mit diesem Ablenkungsmanöver gelingt es ihnen trotz Ihrer Anwesenheit die Wohnung zu durchsuchen", warnt das LKA Mieter in einer Pressemitteilung.

Achtsam sein und Angebote vergleichen

Die Kriminalbeamten raten in der Mitteilung dazu, an der Haustür achtsam zu sein, keinen unbekannten Personen Zugang zur Wohnung zu gewähren und mit älteren Menschen über die neue Betrugsmasche zu sprechen. Darüber hinaus geben sie gleich auch den Tipp, sich an der Haustür zu nichts drängen zu lassen und Angebote zu vergleichen, welches Produkt in welchem Umfang am geeignetsten sei, wenn man einen neuen Kabelanschlussvertrag abschließen möchte.

Autor: Marc Hankmann

 

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