Axing sichert störungsfreien mobilen Empfang
GSM-Filter trennen Handy- und DVB-T- Signale
Ein eingeschaltetes GSM-Telefon sendet beim Telefonieren, SMSen und in regelmäßigen Zeitabständen ein hochfrequentes Signal mit einer Leistung von bis zu 500 mW aus. Dieses Signal liegt zwar höher als 890 MHz, dürfte also den DVB-TEmpfang eigentlich nicht stören, doch es kann die empfindliche breitbandige HF-Eingangsstufe eines DVB-T-Empfängers (der Set-T
op-Box) völlig "überfahren".
Beim Analog-TV kam es durch solche oder ähnliche Störungen zwar manchmal auch zu Empfangs-Beeinträchtigungen, aber das Bild war im Vergleich nur wenig gestört. Beim Digitalfernsehen bleibt gleich das ganze Bild weg oder es "zerfällt" in seine Einzelteile (Klötzchenbildung). Damit nicht zwischen dem Telefonieren und dem Fernsehen entschieden werden muss, gibt es neu im AXING-Programm zwei hochwertige GSM-Filter. Das Handy kann also getrost eingeschaltet bleiben. Das Filter mit der Bezeichnung TZU 198-62 ist in F-Norm und das Filter mit der Bezeichnung TZU 198-63 in IEC-Norm (jeweils Stecker/Kuppler) ausgeführt. Beide Filter haben einen Tiefpass von 0,1...862 MHz und einen Sperrbereich von 950-2200 MHz. Die Durchgangsdämpfung ist sehr gering und liegt zwischen 0...2,5 dB. Die Rückflussdämpfung beträgt >18 dB, -1,4 dB/Oktave, >10 dB.
Die hohe Schirmung der beiden Bauteile entspricht der Klasse A (gemäß EN 500832/A1). Die wesentliche Stärke beider Filter liegt aber in der Sperrtiefe von >40 dB. Durch sie werden Störsignale aus dem GSM-Bereich nachhaltig und wirksam unterdrückt. Prinzipiell können beide Filter überall zwischen Receiver und DVB-TAntenne angeschlossen werden. Es ist allerdings ratsam, das Filter am Receivereingang anzuschließen. So ist gewährleistet, dass Störungen, die über schlecht geschirmte KoaxialAnschlusskabel in die Set-Top-Box gelangen würden, vorher abgeblockt werden.

Wolfgang Posewang 13.11.2005

