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Telekom-Prognosen zweifeln an Netzausbauplänen

Die Telekom hat eine Studie anhand von internen Prognosen angelegt, die Zweifel an den Ausbauplänen des Glasfasernetzes offenbaren. Die Hochrechnung des Unternehmens sagt für einen besonders internetaffinen Vier-Personen-Haushalt bis 2026 einen Maximalbedarf von 208 MBit/s(Download) voraus.

Selbst der Großteil der Geschäftskunden kämen im Jahr 2026 nicht über 200 MBit/s hinaus. Nur fünf Prozent bräuchten bis zu 350 MBit/s. Damit sieht sich die Telekom in ihrer Strategie bestätigt, die Geschwindigkeit im Kupferkabel per Vectoring auf bis zu 250 MBit/s zu steigern und dies deutlich günstiger, als neue Glasfaserkabel zu verlegen.

Dass die internen Prognosen der Telekom gegen den Kabelnetzausbau argumentieren, ist nicht weiter überraschend. Geht es doch beim Ausbau der Breitbandnetze in den kommenden Jahren um eine große Summe an Fördergeldern durch die Regierung. Kabelnetzbetreiber sehen in der Kupfertechnik jedoch ein Problem: Sie haben ihr Limit erreicht, im Gegensatz zu Glasfaserkabeln.

 

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