Kooperationsvereinbarung
Telekom nutzt FTTC-Netze von LEONET in Ostbayern

Das bayerische Telekommunikationsunternehmen LEONET und die Deutsche Telekom haben eine FTTC-Wholesale-Kooperation geschlossen. Auf Grundlage der Partnerschaft kann die Deutsche Telekom jetzt über die FTTC-Netze (Fiber to the curb/Glasfaser bis zum Kabelverzweiger) von LEONET eigene Telefon- und Internetdienste vermarkten.
FTTC-Netze werden von LEONET im ostbayerischen Raum in vielen Regionen von Niederbayern und der Oberpfalz betrieben. Die Telekom kann auf Basis der Kooperation nun auch dort Telefon- und Internetdienste mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s anbieten, was für das Unternehmen bislang in diesen Regionen nicht möglich war. Dies betrifft rund 60.000 Haushalte in den Landkreisen Regen, Cham, Passau, Freyburg-Grafenau, Straubing-Bogen, Rottal-Inn, Deggendorf, Amberg Sulzbach, Landshut, Regensburg, Schwandorf, Dingolfing-Landau und Mühldorf a. Inn.
"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir die Deutsche Telekom als Wholesale-Partner gewonnen haben", erklärt LEONET-Geschäftsführer Martin Naber. "Die Kooperation ist für beide Unternehmen wegweisend. Während wir unsere Open-Access-Strategie realisieren, erhält die Telekom über unser Netz nun die Möglichkeit attraktivere Produkte anzubieten."
Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Deutschen Telekom sagt: "Wir freuen uns, dass wir in vielen Bereichen Ostbayerns unseren Kunden höhere Geschwindigkeiten über das FTTC-Netz der Leonet anbieten werden. Kooperationen und Wholebuy sind Bestandteil unserer Strategie. Dafür nutzen wir seit einigen Jahren selbstverständlich FTTC-Netze unserer Wettbewerber und ab sofort auch der Leonet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit."
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Claudia Boss-Teichmann 29.07.2024

