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(v.l.n.r.) Alfred Rauscher, Geschäftsführer R-Kom; Gertrud Maltz-Schwartzfischer, OB Regensburg; Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Telekom (Foto: Deutsche Telekom)

Open Access

Glasfaserausbau-Kooperation in Regensburg

Die Telekom und der regionale Anbieter R-KOM planen, bis spätestens 2032 rund 100.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Regensburg mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Das Investitionsvolumen für das Projekt beträgt etwa 100 Millionen Euro. Beide Unternehmen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der den offenen Netzzugang (Open Access) umfasst.
 
Die Telekom wird in Regensburg als zweiter Netzbetreiber aktiv. Bereits heute bietet sie eigenen Kunden Glasfaseranschlüsse über das R-KOM-Netz an. "Neu ist, dass wir künftig innerhalb dieses Netzes auf für uns reservierte Fasern zugreifen können", sagt Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Telekom. Künftig sollen Bürger und Unternehmen in Regensburg zwischen verschiedenen Internetanbietern wählen können. Zu den Anbietern zählen R-KOM, Telekom und deren Open-Access-Partner wie 1&1, Vodafone und O2.

Telekom mietet Fasern von R-KOM an

Im Rahmen der Kooperation wird R-KOM beim Netzausbau eine zweite Lichtwellenfaser für die Telekom mitverlegen. Die ersten Hauptverteiler der Telekom sollen dieses Jahr an das R-KOM-Netz angeschlossen werden. Alfred Rauscher, Geschäftsführer der R-KOM, kündigt an, dass Anfang 2025 die ersten Erschließungsgebiete nach diesem Konzept ausgebaut und gemeinsam in Betrieb genommen werden sollen. Dabei bleibt die R-KOM Eigentümerin der Netzinfrastruktur, die Telekom mietet die Fasern langfristig an.
 
Das Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro fließt zu etwa 80 Prozent in den Neubau und zu 20 Prozent in die Aufrüstung des Bestandsnetzes. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hob hervor, dass die Kooperation den Glasfaserausbau beschleunigt und überflüssige Baustellen vermeidet.
 

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