ANZEIGE

OXG & Vodafone starten Glasfaser-Offensive in Hamburg. Die Partner bauen in den kommenden Jahren schnelle Glasfaser-Anschlüsse für bis zu 300.000 Haushalte in der norddeutschen Hafenstadt (Foto: Vodafone)

Glasfaserausbau

OXG und Vodafone bauen in Hamburg Glasfasernetz aus

Nachdem die Stadt Hamburg kürzlich mit 49,9 Prozent bei der willy.tel GmbH eingestiegen ist (siehe dazu auch unsere Meldung vom 17. Juli 2024: Hamburg beteiligt sich an willy.tel für Glasfaserausbau), um den Glasfaserausbau in der Hansestadt ab 2025  weiter voranzutreiben, wollen jetzt auch OXG und Vodafone den Glasfaserausbau in Hamburg forcieren.

Die Partner planen in den kommenden Jahren den eigenwirtschaftlichen Ausbau von FTTH-Glasfaseranschlüssen für bis zu 300.000 Haushalte in Hamburg, ohne öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, betonte, dass Hamburg bereits eine führende Rolle im Ausbau digitaler Infrastrukturen einnehme, mit einer nahezu flächendeckenden 5G-Versorgung und einer Glasfaserquote von über 68 Prozent. Das Ziel sei eine flächendeckende Glasfaserversorgung bis 2030. Vodafone und OXG trügen durch den Anschluss von bis zu 300.000 Haushalten dazu bei, eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zu sichern.

Bauarbeiten haben bereits begonnen

Stefan Rüter, Chief Commercial Officer von OXG, ist darüber erfreut, dass die Bauarbeiten bereits begonnen hätten und bald auf weitere Bezirke ausgeweitet würden. Besonders sei, dass der Ausbau ohne Vorvermarktungsquote erfolgt und der Anschluss für Eigentümer und Bewohner kostenlos sei. Das OXG-Glasfasernetz stehe allen Telekommunikationsanbietern offen, wodurch die Anwohnerinnen und Anwohner von einer freien Anbieterwahl profitieren könnten.

Sieben Milliarden Euro für sieben Millionen Glasfaseranschlüsse

OXG, das im März 2023 von Vodafone und Altice gegründet wurde, plant, in den kommenden Jahren bis zu 7 Milliarden Euro in den Ausbau von 7 Millionen neuen Glasfaseranschlüssen in ganz Deutschland zu investieren. In Hamburg sollen, abhängig von Genehmigungen und Auftragsvergaben, bis zu 300.000 Haushalte mit FTTH-Anschlüssen versorgt werden.
 

Weitere Webseiten