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Keuntje verlässt Entavio

Möglicherweise steht diese Entscheidung in Verbindung mit der ablehnenden Haltung von RTL und ProSiebenSat.1 gegenüber einer Beteiligung an der Plattform.  Entavio-Chef Keuntje wollte schon im Oktober Verträge mit RTL über die drei neuen Pay-TV-Kanäle unter Dach und Fach haben, die jetzt via Arena vermarktet werden. Der Weggang Keuntjes wurde kurz nach einer Entavio-Präsentation vor TV-Unternehmen bekannt, die für eine Zusammenarbeit mit der Astra-Tochter gewonnen werden sollten. Das Kartellamt prüft derzeit, ob die Verschlüsselungspläne von Entavio sowie die Vereinbarungen zwischen dem Satellitenbetreiber und den Fernsehsendern eine wettbewerbswidrige Kartellabsprache darstellen. Die Verschlüsselungspläne werden allerdings von einer Reihe kleinerer TV-Sender begrüßt, die sich von den damit verbundenen Pay-TV-Entgelten zusätzliche Einnahmen versprechen. Wilfried Urner, Geschäftsführer von Astra Platform Services (APS) übernimmt kommissarisch die Leitung der Entavio GmbH kommissarisch übernehmen.
 

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