
Vodafone Deutschland CEO Marcel de Groot: Wir "schalten für unsere Kunden das größte vereinte Glasfaser-Netz zusammen. Wir buddeln selbst und mit unseren Ausbaupartnern von der OXG. Und wir teilen Infrastruktur, um den Wettbewerb und das Angebot für die Menschen zu erhöhen – auch ohne Überbau". (Foto: Vodafone)
Partnerschaften
Vodafone bietet Glasfaser-Tarife über Netze der Mitbewerber
Vodafone will künftig mehr als 11 Millionen Haushalten und Unternehmen Glasfaser anbieten. Über eine halbe Million potenzielle Kunden können über eigene Ausbauprojekte von Vodafone erreicht werden, weitere 1,3 Millionen in Ausbauregionen des Tochterunternehmens OXG Glasfaser. Der Großteil, rund 9,5 Millionen Haushalte und Unternehmen, wird über das Glasfasernetz von Deutsche Telekom und Vodafone erreicht.
Deren Netze wurden am 2. Oktober für Produkte von Vodafone freigeschaltet. Dies sei jetzt möglich geworden, nachdem Technik- und IT-Experten von Vodafone die für den Datenaustausch notwendigen Schnittstellen programmiert sowie Buchungs- und Aktivierungsprozesse zusammengeführt und getestet haben, so Vodafone.
Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom hatte einen relativ langen Vorlauf. Einen Vertrag über die Nutzung von Glasfaseranschlüssen hatten die beiden Unternehmen bereits Ende 2020 geschlossen. Eine Vereinbarung mit Deutsche Glasfaser war im November 2022 bekannt gegegeben worden. In Zukunft soll das Glasfaser-Angebot bei Vodafone durch weitere Partnerschaften weiterwachsen.
Privat- und Geschäftskunden können unter den bereits bekannten Glasfasertarifen wählen. Für Privatkunden kosten z. B. 250 Mbit/s Download und 50 Mbit/s Upload 49,99 Euro pro Monat plus 49,99 einmalige Anschlusskosten.
Marc Albers, kommissarischer Geschäftsführer Privatkunden bei Vodafone Deutschland sagt: "Netz-Qualität und Vermarktungsreichweite sind die entscheidenden Stellschrauben für zukünftiges Kundenwachstum. Im Festnetz-Geschäft bündeln wir jetzt erstmals FTTH-Vermarktungspotentiale unserer Kooperationspartner Deutsche Telekom und Deutsche Glasfaser mit eigenen Ausbau-Maßnahmen."
Claudia Boss-Teichmann 04.10.2024

