Nachhaltigkeit
Netceed präsentiert Dekarbonisierungsplan

Netceed, ein führender Anbieter in der Telekommunikations- und Breitbandbranche, hat einen umfassenden Dekarbonisierungsplan vorgestellt. Dieser soll bis 2035 die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1 und 2 um 63 Prozent und die Scope-3-Emissionen pro Wertschöpfungseinheit um 67 Prozent (Basisjahr 2022) senken. Der Plan, der sich an den Zielen des Pariser Klimaabkommens und den Vorgaben der Science Based Target Initiative (SBTi) orientiert, beinhaltet Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfungskette, den Umstieg auf Elektrofahrzeuge sowie energieeffiziente Betriebsprozesse. Außerdem sollen 67 Prozent der Lieferanten, gemessen an den Ausgaben, bis 2030 wissenschaftsbasierte Klimaziele (Science Based Targets, SBT) umsetzen.
Orientierung an internationalen Standards
2015 nach der UN-Klimakonferenz in Paris gestartet, bietet die Science Based Target Initiative (SBTi) Unternehmen einen international anerkannten Rahmen zur Reduzierung ihrer Emissionen. Gleichzeitig hilft die Initiative dabei, sicherzustellen, dass diese Ziele wissenschaftlich fundiert und auf die globalen Klimaziele abgestimmt sind. Bis 2025 möchte Netceed seine Reduktionsziele durch die SBTi genehmigen lassen.
Der Dekarbonisierungsplan entspricht nach Unternehmensangaben internationalen Standards wie der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG 13).
Alper Turken, CEO von Netceed, sagt dass mit der Postion von Netceed als größter Telekommunikationsdistributor in Europa auch Verpflichtungen einhergehen würden. "Unsere Ziele sind wissenschaftlich fundiert und verpflichten uns, unsere Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1, 2 und 3 zu reduzieren. Dieser Plan ist erst der Anfang", so der Netceed-CEO.
Claudia Boss-Teichmann 21.11.2024

