Glasfaserausbau
TNG Glasfaser stockt Finanzierung auf

Die TNG Glasfaser GmbH mit Sitz in Kiel hat eine Vereinbarung zur Sicherung zusätzlicher Kreditzusagen in Höhe von 175 Mio. Euro im Rahmen ihres bestehenden Finanzierungspakets getroffen. Mit der Finanzierung soll der Glasfaserausbau in ländlichen und vorstädtischen Gebieten in Deutschland weiter vorangetrieben werden.
Die Fremdfinanzierung in Höhe von 175 Mio. Euro kommt zu der bestehenden, im November 2022 unterzeichneten Finanzierung in Höhe von 325 Mio. Euro mit einer Aufstockungsoption von 150 Mio. Euro hinzu. Die National Australia Bank (NAB), die KfW, die Kommunalkredit Austria und ein weiterer institutioneller Investor waren an der Aufstockung und Umsetzung dieser Option beteiligt. Darüber hinaus erhält TNG eine neue Aufstockungsoption in Höhe von 100 Millionen Euro. Das Kreditpaket wird durch zusätzliche Eigenkapitalzusagen von ICG Infra, dem Mehrheitseigner von TNG, ergänzt.
TNG plant die Erschließung von mehr als einer halben Million Haushalte in Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Württemberg in den kommenden Jahren.
Sabine Domes, CFO der TNG, sagt: "Dieses zusätzliche Kapital ermöglicht es uns, auf unserem Erfolg aufzubauen und unsere Expansionsziele in den kommenden Jahren weiter zu verfolgen, indem wir laufende und neue Projekte finanzieren. Wir freuen uns sehr, dass wir angesichts der starken Erfolgsbilanz und der strategischen Positionierung von TNG die Unterstützung von zwei weiteren internationalen Infrastruktur-Kreditgebern erhalten haben."
Frank Heiss, Managing Director und Leiter der DACH-Region bei ICG Infra, fügt hinzu: "Diese Finanzierungsrunde spiegelt den Erfolg von TNG beim profitablen Aufbau von Glasfasernetzen in Deutschland wider. Seit unserer Erstinvestition im Jahr 2021 hat sich das Glasfasernetz von TNG verachtfacht, und das Unternehmen ist optimal ausgerichtet, um das weitere Wachstumspotenzial auf dem deutschen Glasfasermarkt auszuschöpfen."
Mehr zum Thema:
Finanzinvestor steigt bei neu gegründeter Breitbandgruppe in Norddeutschland ein (08.01.2021)
Claudia Boss-Teichmann 04.12.2024

