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Der Firmensitz von ASTRO Bit, vormals ASTRO Strobel, in Bergisch Gladbach. Durch den Einstieg des Investors NOVOBIT soll das Geschäft durch neue Kompetenzen in der optischen Übertragungstechnik erweitert werden. (Foto: ASTRO)

Netzwerkausrüster

Schweizer Investor bei ASTRO an Bord

Beim im vergangenen Jahr in wirtschaftliche Schieflage geratenen Netzwerkausrüster ASTRO Strobel Kommunikationssysteme GmbH ist ein Investor eingestiegen. "Damit hat es eine Lösung in der am 1. Oktober 2024 eröffneten gerichtlichen Sanierung des Unternehmens am Amtsgericht Köln gegeben", sagt Insolvenzverwalter Thomas Ellrich.

Das Unternehmen firmiert seit dem 1. Januar 2025 unter dem neuen Namen ASTRO Bit GmbH. Gemeinsam mit der überwiegenden Anzahl der Mitarbeiter solle das Geschäft nicht nur fortgeführt, sondern auch durch neue Kompetenzen in der optischen Übertragungstechnik erweitert werden, so das Unternehmen.

Der Investor NOVOBIT ist ein auf Glasfaserlösungen spezialisiertes Schweizer Unternehmen, das 2000 von der Familie Bi gegründet und nach wie vor geführt wird. Der Hauptsitz ist Cham (CH), Vertriebsniederlassungen existieren in Schweden und China. 

"Stärker auf den Zukunftsmarkt der optischen Übertragungstechnik fokussieren"

Der Investor bringe eine langjährige Expertise und finanzielle Stärke mit, die ASTRO die Möglichkeit eröffne, seine führende Position im Bereich von HFC- und Glasfasertechnologien weiter auszubauen, heißt es in der Mitteilung von ASTRO. Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit sollen unter anderem die Erweiterung des Produktportfolios und die Erschließung neuer Märkte sein.

"Wir freuen uns sehr, uns mit einem neuen Partner an der Seite noch stärker auf den Zukunftsmarkt der optischen Übertragungstechnik fokussieren zu können. Die langjährige Kompetenz unserer Mitarbeiter wird künftig durch ein schlagkräftiges, erfahrenes Team mit internationalem Netzwerk ergänzt", erklärt Geschäftsführer Herbert Strobel.

Investor Pierre Bi sagt: "ASTRO steht seit Jahrzehnten für Qualität, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Mit unserer Partnerschaft sichern wir nicht nur die Weiterentwicklung des Unternehmens, sondern eröffnen auch neue Perspektiven für unsere Kunden und Partner." 

"Momentum im Kopfstellengeschäft"

Insolvenzverwalter Ellrich sei es gelungen, den Geschäftsbetrieb von ASTRO stabil fortzuführen. Zudem hätte die angekündigte großflächige Abschaltung der SD-Übertragung unter anderem bei ARD und ZDF und die damit verbundenen Umrüstungsanfragen zusätzliches Momentum im Kopfstellengeschäft des Unternehmens geschaffen. Dies habe eine solide wirtschaftliche Basis gesichert, um den Betrieb während der laufenden Sanierungsphase erfolgreich zu führen. 

Mehr zu ASTRO:

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