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Im letzten Quartal kehrten 66.000 Kabelfernsehkunden dem Konzern den Rücken. Der große Aderlass fand aber schon vorhergehenden Quartal statt. (Foto: Vodafone)

Kabelfernsehen

Vodafone: Rückgang bei TV-Kunden hat sich verlangsamt

Nach starken Einbußen im TV-Geschäft nach dem Ende des Sammelinkassos hat sich der Rückgang der Zahl der TV-Kunden bei Vodafone verlangsamt. Im Jahresendquartal (Oktober bis Dezember 2024) kehrten 66.000 Kabel-TV-Kunden dem Konzern den Rücken. Im Quartal zuvor waren es 2,9 Millionen gewesen.
 
Die Migration der vom Ende des Sammelinkassos betroffenen TV-Kunden sei weitgehend abgeschlossen, so die Vodafone Group in ihrem Quartalsbericht.  4,1 Millionen Haushalte (49 Prozent der betroffenen Kunden) habe man halten können, was den Erwartungen von 50 Prozent entspräche. 
 
Auch bei den Internet-Kunden vermeldet Vodafone eine Verlangsamung des Kundenrückgangs. Sie ging im Berichtsquartal um 7.000 zurück (Q2: -33.000), und die gigabitfähige Kundenbasis stieg um 1.000.
 
Die Service-Umsätze der Vodafone-Gruppe sind im Berichtszeitraum um 5,2 Prozent gestiegen. Das führt Margherita Della Valle, CEO der Gruppe, auf Wachstum im Vereinigten Königreich und eine starke Performance in der Türkei und Afrika zurück. In Deutschland seien immer noch die Auswirkungen des Endes des Sammelinkassos spürbar. Hier sanken die Serviceumsätze um 6,4 Prozent, was in etwa dem Rückgang im vorausgegangenen Quartal (-6,2 Prozent) entspricht. "Wir investieren weiterhin in einen Turn-around unseres Geschäfts in Deutschland und sehen erste Verbesserungen bei den Kundenzahlen, obgleich die Bedingungen im Mobilfunkmarkt herausfordernder geworden sind", kommentiert Della Valle.
 

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