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Glasfaserausbau

metrofibre startet zwei neue Glasfaserprojekte

Das Glasfaser ausbauende Unternehmen Metrofibre kündigt den Start von zwei Ausbauprojekten an: Bis 2030 sollen in Bottrop rund 29.000 und in Mönchengladbach 33.000 Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit FTTH-Glasfasernetzen versorgt werden. Der Ausbau wird unter den Marken Ruhrfibre (Bottrop) und Niersfibre (Mönchengladbach) durchgeführt. Metrofibre entwickelt, baut und finanziert Glasfasernetze, auf denen andere Anbieter ihre Dienste anbieten können. Das Netz folgt dem Open-Access-Prinzip und bietet Tarife bis zu symmetrischen 5 Gbit/s.

Nachhaltige Finanzierung und Bauweise

Die Projekte werden vollständig privatwirtschaftlich finanziert, ermöglicht durch die Partnerschaft mit dem Infrastrukturinvestor CVC DIF. Metrofibre nutzt nach eigenen Angaben bestehende Leertrassen und Abwasserkanäle, um Baustellen und Umweltbelastungen zu minimieren. Der Baustart in beiden Städten ist für Anfang 2026 geplant.

Open-Access-Netz

Metrofibre setzt auf eine P2P-Architektur. Das Open-Dark-Fibre-Netz kann von Internet Service Providern (ISP) als offene Infrastruktur gepachtet werden. Jeder Haushalt erhält ein dediziertes Glasfaserpaar. Metrofibre kooperiert mit mehreren ISPs. Das Unternehmen kündigt an, dass der schwedische Anbieter Bahnhof einen symmetrischen 5 Gbit/s-Tarif über das metrofibre-Netz anbieten wird.

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