
V. l.: Olaf Wagner (Dezernent für Digitalisierung Stadt Düsseldorf), Christopher Rautenberg (Geschäftsführer metrofibre), Dr. Stephan Keller (Oberbürgermeister Stadt Düsseldorf), Christoph Keisers (Geschäftsführer net.D) (Foto:düsselfibre/Schuchrat Kurbanov)
Glasfaserausbau
Neuer Wholesale-Partner für geplantes Netz in Düsseldorf
Metrofibre hat für sein Glasfaser-Ausbauprojekt in Düsseldorf einen neuen Wholesale-Partner gewonnen. Unter der Marke düsselfibre sollen bis 2027 rund 100.000 Glasfaseranschlüsse entstehen, Vermarktungsstart war im Juli 2024. Mit net.D hat der Netzbetreiber einen weiteren Wholesale-Partner gewonnen. Der lokale Anbieter wird künftig Internetdienste über das düsselfibre-Netz bereitstellen.
Durch die Kooperation erhält net.D Zugang zur Vermarktung seiner Glasfaserangebote über die düsselfibre-Infrastruktur. Die entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Christopher Rautenberg, Geschäftsführer Metrofibre, und net.D-Geschäftsführer Christoph Keisers am 13. Februar im Beisein von Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im Rathaus.
Open Access als Schlüssel für mehr Wettbewerb
Das düsselfibre-Netz setzt auf einen offenen Zugang (Open Access), der verschiedenen Internetanbietern ermöglicht, ihre Tarife über den Layer 2 Bitstream Access bereitzustellen. Christopher Rautenberg, Geschäftsführer von metrofibre, unterstrich, dass dieser Ansatz einen wirtschaftlichen und schnellen Netzausbau ermögliche und gleichzeitig den volkswirtschaftlich ineffizienten Doppelausbau vermeide. Zudem fördere Open Access den Wettbewerb und sorge für marktgerechte Preise – ein Aspekt, der auch der Gigabitstrategie der Bundesregierung entspreche.
Glasfasertarife in Düsseldorf buchbar
Der Baustart für das düsselfibre-Netz ist für dieses Jahr vorgesehen, die Tarife von net.D sind bereits buchbar. Die Angebote starten bei 42,95 Euro für 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Die Glasfaserinfrastruktur basiert auf FTTH-Technologie, bei der jede Wohneinheit eine direkte Anbindung an den PoP (Point of Presence) erhält. Dank vorkonfektionierter Technik würden Dienste für Endkunden softwaregesteuert innerhalb weniger Minuten freischalten lassen, so metrofibre – vorausgesetzt, die Hauseigentümer haben der FTTH-Installation zugestimmt.
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Claudia Boss-Teichmann 25.02.2025
