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(Foto: Deutsche Telekom)

NE4-Ausbau

Telekom und GdW weiten Zusammenarbeit aus

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und die Deutsche Telekom verstärken ihre seit 2023 gestartete Kooperation (siehe Artikel vom 22.05.2023). Die Partner haben ihre bestehende Rahmenvereinbarung inklusive Musterregelungen erweitert: Erstmals sind jetzt Kooperationen beim Bau von Glasfaser-Gebäudenetzen möglich, unabhängig davon, ob das jeweilige Wohnungsunternehmen selbst investiert oder die Telekom den kompletten Ausbau übernimmt. Mieter erhalten so unter anderem Zugang zu Internet, Telefon, TV und Telekom-Kundenservice. Über 40 weitere Telekommunikationsanbieter – darunter viele regionale – nutzen laut Telekom die Netze ebenfalls.
 
Mit der neuen Vereinbarung sollen die individuellen Glasfaserstrategien der Wohnungsunternehmen stärker eingebunden. Glasfaser-Anschlüsse sollen so zum Standard werden. Unternehmen der Immobilienwirtschaft haben aufgrund der früheren Vereinbarung laut Telekom bereits über fünf Millionen Wohnungsanschlüsse bei der Telekom beauftragt.
 
GdW-Präsident Axel Gedaschko sagt: "Wohnungsunternehmen treiben den Glasfaserausbau aktiv voran. Die Vereinbarung mit der Telekom war ein Durchbruch und Vorbild für andere. Nun konnten wir die Musterregelungen erweitern, um der Vielfalt der Wohnungswirtschaft noch besser zu entsprechen. So können alle Mitgliedsunternehmen profitieren – von klein bis groß und nach individuellen Anforderungen beim Glasfaserausbau. Die erweiterten Regelungen schaffen eine vertragliche Option etwa für Wohnungsunternehmen, die selbst in den FTTH-Ausbau investieren oder über Glasfaser wohnungsnahe Dienste wie Telemetrie oder intelligentes Gebäudemanagement ermöglichen wollen."
 

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