ANZEIGE

"Der Fokus des Sondervermögens sollte auf Strukturmaßnahmen liegen, mit denen wir bessere Brücken und Straßen sowie ein leistungsfähiges Schienennetz erhalten", sagt der Vorsitzende des FRK, Ralf Berger (Foto: Claudia Berger/FRK)

FRK

"Sondervermögen keine Lösung für beschleunigten Gigabitausbau"

Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, sieht darin aber keine Lösung für den beschleunigten Gigabitausbau. Statt neuer Finanzmittel fordert der Verband dafür einen konsequenten Bürokratieabbau, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verschlanken.
 
"Der Fokus des Sondervermögens sollte auf Strukturmaßnahmen liegen, mit denen wir bessere Brücken und Straßen sowie ein leistungsfähiges Schienennetz erhalten", so der FRK-Vorsitzende Ralf Berger. Er plädiert für einen "One-Stop-Shop" mit nur einem zuständigen Ansprechpartner für Genehmigungen und eine bundesweit einheitliche digitale Plattform, um Verfahren zu beschleunigen.
 
Zudem fordert der FRK für die TK-Branche und die gesamte Wirtschaft eine verlässliche, bezahlbare Energieversorgung sowie mehr unternehmerischen Freiraum. "Die Regierung muss mehr Vertrauen in die unternehmerische Eigenverantwortung setzen", betont Berger.
 
Diese Themen werden auch auf dem Breitbandkongress des FRK am 10. und 11. September 2025 in Leipzig diskutiert werden: www.breitbandkongress-frk.de.
 

Weitere Webseiten