Volldigitalisierung in Österreich
"2016 ist das Jahr der endgültigen Volldigitalisierung des Fernsehempfangs in Österreich." Mit diesen Worten brachte Philipp Graf, Geschäftsführer des Fachverbandes Telekom/Rundfunk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das Ende der Verbreitung analoger Signale anlässlich der Cable Days 2015 in Salzburg auf den Punkt. Er präsentierte erste Details einen bundesweiten Branchenkampagne, die die Volldigitalisierung begleiten wird.
Der Fahrplan zur endgültigen Volldigitalisierung mit
Unterstützung des Digitalisierungsfonds der RTR GmbH sieht die so genannte
Analogabschaltung in den österreichischen Kabelnetzen bis spätestens 1.
September 2016 vor. "Zielsetzung der Volldigitalisierung ist die Verbesserung der
Frequenzökonomie - das meint die effiziente Nutzung der verfügbaren Frequenzen
- und die Sicherstellung der Angebots- und Meinungsvielfalt im
TV-Bereich", sagt Graf.
Für Kunden bedeutet das den Empfang von mehr Programmen als bisher in HD-Qualität. Weiterhin wird die Einspeisung größerer Programmbouquets sowie neuer Zusatzdienste wie EPG und HbbTV möglich gemacht. Zu guterletzt ermöglicht die Digitalisierung höhere Internetbandbreiten
Die Kabelnetzbetreiber starten laut Graf Anfang 2016 mit einer Branchenkampagne, um ihre Kunden über den bevorstehenden Umstieg zu informieren. Eine eigene Webseite, ein Info-Spot sowie Folder kommen dabei um Einsatz.
Felix Mohring 16.11.2015

