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Das Umsatzminus von 34,3 Prozent im TV-Bereich konnte im ersten Quartal 2025 durch Zuwächse bei Internet- und Telefonieprodukten (plus 18,5 Prozent) teilweise ausgeglichen werden (Foto: Die Zentrale von Tele Columbus in Berlin; Bildquelle: Tele Columbus)

Telekommunikationsanbieter

Tele Columbus präsentiert Quartalszahlen

Die Tele Columbus AG hat im ersten Quartal 2025 TV-Umsätze in Höhe von 28,9 Millionen Euro erzielt. Damit liegt das Ergebnis nahezu auf dem Niveau des vierten Quartals 2024 (29,1 Mio. Euro). Gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete das Unternehmen allerdings ein Umsatzminus von 34,3 Prozent im TV-Bereich – ein Rückgang um 15,1 Millionen Euro.

Nach Angaben von Tele Columbus ist der Einbruch im Jahresvergleich eine direkte Folge des Wegfalls der Umlagefähigkeit der TV-Gebühren zum 1. Juli 2024. Die Anzahl der TV-Haushalte sank um 14.000 auf rund 1,1 Millionen, was einem Rückgang von 39,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Ein geringfügiger Rückgang von Einzelnutzerverträgen und ein leichter Verlust bei Bündelverträgen seien zusätzlich durch Preisanpassungen im Internet- und Telefoniebereich beeinflusst worden.

Im Vergleich zum Vorquartal bewertete Tele Columbus die Entwicklung als Stabilisierung der TV-Umsätze. Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem vierten Quartal 2024 um 3,6 Prozent auf 104,9 Millionen Euro. Der Umsatzrückgang im TV-Bereich konnte durch Zuwächse bei Internet- und Telefonieprodukten (plus 9,0 Mio. Euro, +18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) teilweise ausgeglichen werden.
 
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank bereinigt gegenüber dem Vorjahr um 18,3 Prozent auf 39,1 Millionen Euro. Tele Columbus führt dies unter anderem auf den Rückgang der TV-Umsätze zurück. Das unbereinigte EBITDA lag bei 32,5 Millionen Euro und damit leicht über dem Vorjahreswert (+1,1 Prozent).
 
Nach Unternehmensangaben sei trotz hoher Wettbewerbsintensität am Markt eine konsequente Umsetzung der strategischen Prioritäten entscheidend. Das Unternehmen sieht insbesondere im Glasfaserausbau weiteres Wachstumspotenzial. Die Penetrationsrate bei FTTH-Anschlüssen lag zum Quartalsende bei 44 Prozent, bei Koaxialanschlüssen bei 28 Prozent.
 

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