
SachsenGigabit, eine Tochter von SachsenEnergie, wird ihre Projekte künftig in Sachsen auf dem Netz des Joint Ventures von Deutscher Telekom mit dem Infrastruktur-Investmentfond IFM Global anbieten (Foto: Glasfaser-Anschlussdose; SachsenEnergie)
Kooperationsvereinbarung
SachsenEnergie nutzt künftig Glasfasernetz von GlasfaserPlus
Auf der ANGA COM 2025 haben GlasfaserPlus und SachsenGigaBit, eine Tochter der SachsenEnergie, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung ermöglicht es SachsenEnergie, ihre Glasfaserprodukte künftig auch auf dem Netz von GlasfaserPlus anzubieten. Ziel ist es, in rund 50 Gemeinden in Sachsen zusätzliche FTTH-Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s bereitzustellen.
GlasfaserPlus baut schwerpunktmäßig in ländlichen Regionen und stellt seine Infrastruktur im Rahmen eines Open-Access-Modells diskriminierungsfrei allen interessierten Anbietern zur Verfügung. Eigenwirtschaftlich vermarktet das Unternehmen keine eigenen Endkundentarife.
"Diese Partnerschaft macht sichtbar, dass unser Netz offen für alle ist", erklärte Ralf Gresselmeyer, CEO der GlasfaserPlus. "Wir freuen uns, wenn weitere Telekommunikationsunternehmen diesem Beispiel folgen und damit der Digitalisierung landesweit zu einem Sprung nach vorne verhelfen."
Auch Jens Schaller, Geschäftsführer der SachsenGigaBit, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: "Nur mit Kooperationen und gegenseitiger Netznutzung wird der Ausbau wirtschaftlich und das Ziel einer durchgängigen Glasfaserabdeckung zu erreichen sein."
GlasfaserPlus ist ein Joint Venture der Deutschen Telekom mit dem IFM Global Infrastructure Fund. Das Unternehmen plant den Ausbau von rund vier Millionen Glasfaseranschlüssen bis 2028. SachsenEnergie betreibt als größter Versorger in Ostsachsen gemeinsam mit SachsenGigaBit den regionalen Ausbau von Glasfasernetzen.
Claudia Boss-Teichmann 04.06.2025

